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30 Juni 2024, 20:48

 Murawejko: Migrationskrise an der belarussisch-polnischen Grenze wurde von Polen provoziert 

MINSK, 30. Juni (BelTA) – Die Migrationskrise an der belarussisch-polnischen Grenze wurde von Polen provoziert und initiiert. Das erklärte Generalstabschef der Streitkräfte, erster stellvertretender Verteidigungsminister Generalmajor Pawel Murawejko in einer TV-Sendung bei ONT.

Der erste Vizeverteidigungsminister schlug vor, auf die Ereignisse zurückzuschauen, die sich vor einigen Jahren zugetragen haben. Damals begann die so genannte Migrationskrise. „Die EU hat aufgehört Polen zu subventionieren. Aus war es mit der Unterstützung der polnischen Wirtschaft. Polen konnte kein „Wirtschaftswunder“ in Europa werden. Die Europäische Kommission hat Polen mit einer Reihe von Problemen und Ansprüchen konfrontiert. Sie betrafen die Kohleindustrie, den Handel, die Schließung bestimmter landwirtschaftlicher Betriebe und andere Themen. Die Lokomotiven in Europa waren zu jener Zeit Frankreich und Deutschland. Was machte Polen? Es handelte nach dem Motto: Wenn ihr uns kein Geld geben wollt und Forderungen aufstellt, so werden wir euch solche Bedingungen schaffen, wenn ihr gezwungen sein werdet, uns Geld zu geben“, sagte Pawel Murawejko. 

„Die polnische Staatsführung wusste nichts Besseres, als Barrieren an der Grenze zu errichten. Infolgedessen gingen weniger Waren nach Europa, d. h. nach Frankreich und Deutschland. Es wurde eine Informationskampagne gestartet, wo es hieß, Polen sei der einzige Vorposten an der Grenze zwischen dem bösen Belarus und Europa. Damit sind die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme der Finanzierung der polnischen Wirtschaft und die Bereitstellung bestimmter Finanzmittel geschaffen worden“, sagte er.

Pawel Murawejko vertritt die Idee, dass Polen Probleme in die Welt setzt, um die eigene Bedeutung aufzuwerten. „In geostrategischer und geopolitischer Hinsicht beurteile ich es so. Polen hat gezeigt, dass Europa es braucht. Man hat ihr erneut die notwendigen Mittel zugesagt. Man war bereit, mit ihr Verträge zu schließen, ihre Armee aufzurüsten und so weiter. Daher sind alle Anschuldigungen, die die polnische Führung gegen die Republik Belarus erhebt, nichts anderes als ein Spiegelbild ihrer eigenen Handlungen“, betonte Chef des Generalstabs der Streitkräfte. 

„Diese Krise ist von Polen provoziert worden. Diese Krise wurde von Polen initiiert. Außerdem ist es bereits bewiesen und es läuft in Polen ein Verfahren, wie Visa an die Migranten verkauft wurden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits gegen ein Dutzend Personen“, so Pawel Murawejko.
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