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Gesellschaft
16 März 2022, 16:16

Neues Museum in der Gedenkstätte Chatyn erzählt über Opfer des Völkermordes

MINSK, 16. März (BelTA) – Ein neues Museum auf dem Territorium der Gedenkstätte Chatyn soll über die Tragödie des belarussischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg erzählen. Das sagte Gouverneur des Gebiets Minsk Alexander Turtschin heute vor Journalisten.

Alexander Turtschin betonte, wie wichtig es ist, dass die Jugend weiß, was das belarussische Volk während des Großen Vaterländischen Krieges durchgemacht hat.

„In der Gedenkstätte Chatyn wollen wir die vorhandenen Objekte renovieren. Darüber hinaus planen wir die Errichtung eines neuen Museums. Junge Menschen, die diesen Erinnerungsort besuchen, wissen oft nicht, was hier geschehen war. Wir halten es für notwendig, der Jugend zu erzählen, was hier los war und welche Gräuel sich auf seinem Territorium ereignet haben“, sagte der Vorsitzende des Exekutivkomitees des Gebiets Minsk.

Das Projekt soll innerhalb eines Monats vorgestellt werden. Am Bau des Museumsgebäudes werden junge Menschen teilnehmen.

Der Gebietsgouverneur erzählte vor Journalisten, dass es in der Hauptstadtregion viele Objekte gibt, die die Schrecken des Krieges nicht vergessen lassen.

Der Direktor der Gedenkstätte Chatyn Artur Selski sagte: „Für viele Menschen ist der Große Vaterländische Krieg nur noch Geschichte. Das Museum sollte die Tragödie des belarussischen Volkes widerspiegeln. Wir werden andere Museen nicht kopieren, und es wird nicht nur eine Aneinanderreihung von Fotos und Dokumenten sein. Unsere Aufgabe ist es, die Besucher in diese Ereignisse eintauchen zu lassen und zu zeigen, dass es nichts Gutes im Krieg gibt. Dies ist kein Spiel. Wir richten uns an ein Massenpublikum. So konnten Menschen jeden Alters in diese Atmosphäre eintauchen und das Museum mit einem ganz anderen Gefühl verlassen. Mit modernen Mitteln lässt sich das erreichen.“

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