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24 November 2021, 13:38

Offenes Belarus: Massenmedien haben freien Zugang zur belarussischen Grenze

GRODNO, 24. November (BelTA) – Für Massenmedien und Journalisten, die aus dem Transport- und Logistikzentrum an der belarussischen Grenze zu Polen über den Alltag von Flüchtlingen berichten wollen, hat Belarus einen freien und uneingeschränkten Zugang ermöglicht. Auf diese Offenheit machte auch der erste Vizeinformationsminister Andrej Kunzewitsch auf der heutigen Pressekonferenz im Logistikzentrum aufmerksam.

„Im provisorischen Pressezentrum stehen den Medienleuten 28 Arbeitsplätze zur Verfügung, 8 davon mit Internet-Anschluss. Bei Bedarf kann ihre Zahl erhöht werden. Die Situation an der Grenze steht immer noch im Fokus belarussischer und ausländischer Medien. Es wurden 87 Journalisten aus 36 Medien akkreditiert. 40 Medienvertreter haben eine unbefristete Akkreditierung. Diese Zahlen sprechen überzeugend für die Offenheit der Republik Belarus für die Presse“, so Andrej Kunzewitsch.

Der Generalsekretär des Belarussischen Roten Kreuzes Dmitri Schewzow erklärte gegenüber Journalisten, dass die Flüchtlinge im Logistikzentrum per Fragebogen nach ihren Wünschen und Bedürfnissen befragt wurden. „Täglich werden etwa 4-5 Tonnen Lebensmittel ausgegeben. Es sind alle Voraussetzungen geschaffen worden, damit sich die Menschen wohl fühlen“, betonte er.

Dmitri Lakisa, Leiter der regionalen Stelle des Ministeriums für Katastrophenschutz, sagte, dass in der Notunterkunft an der Grenze der Brandschutz gewährleistet wird.

Auf dem Gelände vor dem Transport- und Logistikzentrum wurden Biotoiletten und Mülltonnen aufgestellt. Der Müll wird alle drei Stunden abgeholt. Der Schneedienst ist im ebenfalls im Einsatz.

Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses für Bildung, Wissenschaft, Kultur und soziale Entwicklung, Wiktor Liskowitsch, machte darauf aufmerksam, dass in den letzten 24 Stunden 134 Flüchtlinge medizinische Hilfe brauchten. Zurzeit befinden sich 6 Personen in Krankenhäusern.

„Die Vorräte reichen immer mindestens für 2 Tage aus. Es gibt zahlreiche freiwillige Helfer vor Ort. 7 Sprachstudenten arbeiten täglich als Dolmetscher und helfen den Flüchtlingen im Alltag und bei der Kommunikation. Wir kontrollieren auch andere Prozesse im Lager“, so der Abgeordnete.

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