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05 April 2024, 12:42

Orda: Gewerkschaften kommen ihren Verpflichtungen in der Praxis nach

MINSK, 5. April (BelTA) – Die Gewerkschaften kommen ihren Verpflichtungen nicht formell nach, sondern in der Tat. Das sagte der Vorsitzende des Belarussischen Gewerkschaftsbundes (BGB) Michail Orda auf dem 9. BGB-Kongress.

„In diesem Jahr wird die Gewerkschaftsbewegung in unserem Land 120 Jahre alt. In dieser Zeit gab es in der Geschichte der Gewerkschaften viele bedeutende Ereignisse, die den zukünftigen Entwicklungsweg der Organisation bestimmten und die Stärke der Gewerkschaften, ihre Autorität und Rolle in der Gesellschaft beeinflussten“, sagte Michail Orda. „Die Wahl von Delegierten für die Allbelarussische Volksversammlung, die die gewerkschaftlichen Grundsätze in diesem höchsten Organ der Volksmacht vertreten und verteidigen werden, ist ein ebenso wichtiger historischer Moment. Dieses Recht wurde uns heute auf legislativer Ebene zuerkannt. Das ist eine weitere Bestätigung für die Autorität und Bedeutung des Belarussischen Gewerkschaftsbundes.“

Ihm zufolge geht es nicht nur um Zahlen. „Der Gewerkschaftsbund vereint absolute Mehrheit der Arbeitnehmer in allen Wirtschaftssektoren. Viel wichtiger ist es aber, dass die Gewerkschaften jeden Tag, nicht in Worten, sondern in der Tat beweisen, dass sie ihre Verpflichtungen gegenüber den Menschen erfüllen“, betonte der BGB-Vorsitzende.

„Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat noch 2015 auf den BGB-Kongress gesagt: Die Gewerkschaften sollten sich um alles kümmern! Das ist unser Arbeitsprinzip. Wir wählen nicht, was wir tun und was nicht. Alles, was einen Arbeiter betrifft, alles, wovon die Gesellschaft lebt, ist unser Anliegen“, sagte Michail Orda. „Die Wirtschaft des Landes, die Entwicklung der Industrie, Wahlkämpfe, die Änderung der Verfassung, die Entwicklung von Konzepten für die nationale Sicherheit - all das ist auch unsere Angelegenheit, denn diese Themen wirken sich direkt darauf aus, wie ein Arbeiter in unserem Staat leben wird. Und dabei haben wir zu jedem Thema eine klare Position. Eine Position, die auf den Interessen der arbeitenden Menschen basiert. Und trotz aller Schwierigkeiten, die manchmal auftreten, verteidigen und schützen wir unsere Position immer.“

„Wir haben unseren Präsidenten unterstützt und werden dies auch weiterhin tun, denn er ist ein Garant für Frieden und Stabilität. Das sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein normales Leben unserer Gewerkschaftsmitglieder“, erklärte der BGB-Vorsitzende.

Etwa 300 Menschen nemen am BGB-Kongress teil. Sie werden 80 Gewerkschaftsdelegierte für die Allbelarussische Volksversammlung wählen.

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