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18 Mai 2022, 10:33

OVKS ist und bleibt Garant für Frieden und Sicherheit auf dem europäischen Kontinent

Igor Chlobukin
Igor Chlobukin

MINSK, 18. Mai (BelTA) – Die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) ist und bleibt ein Garant für Frieden und Sicherheit auf dem europäischen Kontinent. Das sagte Igor Chlobukin, Mitglied des Ständigen Ausschusses der Repräsentantenkammer für Ökologie, Naturnutzung und Tschernobyl-Katastrophe, der Telegraphenagentur BelTA.

„Die vom belarussischen Präsidenten auf dem OVKS-Gipfeltreffen geäußerten Vorschläge zur Stärkung und Entwicklung der militärisch-politischen Zusammenarbeit und der wirtschaftlichen Integration auf dem postsowjetischen Raum sind ein Signal dafür, dass die unipolare Welt und die US-Hegemonie der Vergangenheit angehören“, sagte Igor Chlobukin. „Die USA und ihre Verbündeten haben eine unipolare Welt geschaffen und regierten sie mehr als 30 Jahre. Sie mischen sich kurzerhand in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten ein und verfolgten schamlos ihre geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen. Wir haben gesehen, wozu das geführt hat. Farbrevolutionen, Putsche, Militäroperationen und Aggression, zerstörte Volkswirtschaften und Infrastrukturen unerwünschter Länder, Verarmung der Völker, rücksichtslose Ausbeutung von Arbeitskräften und natürlichen Ressourcen. Und als Russland, China und Belarus begonnen haben, sich rasch zu entwickeln und sich als unabhängige Akteure auf der Weltbühne zu behaupten, als wirtschaftlich starke Staaten, die in der Lage sind, die Interessen der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten zu verdrängen, da wurden die Pläne der NATO, nicht nur nach Osten zu expandieren, sondern auch die Slawen als Nation zu vernichten, mit Elementen der biologischen und genetischen Kriegsführung umgesetzt.“

Der Abgeordnete betonte, dass die ständigen Versuche, die Situation in Zentralasien zu untergraben, die Ereignisse in Belarus und Kasachstan in den Jahren 2020 und 2022 sowie die systematische Politik des Völkermords an den slawischen Völkern zeigen, wie gefährlich die Welt heute ist. „Daher stellt die russische Sonderoperation in der Ukraine eine logische Folge dar - mit ihr wird die Verhöhnung des russischen Volkes praktisch beendet“, sagte er. „Die Entfesselung eines militärischen Konflikts mit dem Ziel, Russland zu vernichten, ist für den kollektiven Westen sehr vorteilhaft. Sein einziges Ziel ist es, einen Spannungsherd in der Nähe von Russland zu schaffen, das Land wirtschaftlich zu schwächen, den Willen seiner Führung zu brechen, Chaos in den Köpfen der Menschen zu säen und dann die Verbündeten in der EAWU und der OVKS zu spalten, Russland in kleine Staaten zu zerlegen und einen mächtigen geopolitischen Akteur von der Weltbühne zu entfernen. Etwas Ähnliches ist in unserer Geschichte schon einmal passiert, und zwar Ende der 1980er Jahre in der ehemaligen Sowjetunion.“

„Die heutigen Kriege sind hybride Kriege, die vor allem politische, ideologische und wirtschaftliche Druckmittel kombinieren. Die Vorschläge, die der belarussische Präsident auf dem gestrigen Gipfeltreffen der OVKS-Staats- und Regierungschefs unterbreitet hat, schlagen daher in der Tat eine neue Seite im Leben der Organisation auf. Ich bin überzeugt, dass er in naher Zukunft ein noch mächtigerer militärisch-politischer Block sein wird“, betonte Igor Chlobukin. „Im Gegensatz zur NATO, die nach dem Zusammenbruch der UdSSR für alle Angriffskriege in der Welt verantwortlich ist, bleibt die OVKS ein Garant für Frieden und Sicherheit auf dem europäischen Kontinent, ein Gegengewicht zur Ausdehnung der Interessen der USA und des Westens auf Drittländer, ein Bollwerk aller Kräfte guten Willens, die ihren Ländern und Nationen eine erfolgreiche Entwicklung und Wohlstand im Geiste der Freundschaft und guten Nachbarschaft wünschen. Heute können wir auf jede Bedrohung reagieren, aber wir müssen die Instrumente der Zusammenarbeit und der gegenseitigen Unterstützung in schwierigen Zeiten verbessern, indem wir die Spielregeln in der Weltgemeinschaft ändern und dafür sorgen, dass man auf uns hört und mit uns rechnet, indem wir unsere Interessen im Hinblick auf Frieden, Sicherheit, Stabilität und Wohlstand in unseren Ländern berücksichtigen.“

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