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29 Oktober 2020, 16:27

Parchamowitsch erzählt über Arbeit von Belavia in der Pandemie

Archivfoto
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MINSK, 29. Oktober (BelTA) – Erster stellvertretender Generaldirektor der Fluggesellschaft „Belavia“ Gleb Parchamowitsch erzählte in der Pressekonferenz „Belarussisches Flugwesen. Entwicklungswege, technischer Zustand und Erneuerung des Flugzeugparks“ über die Arbeit der Fluggesellschaft „Belavia“.

„Die Fluggesellschaft musste in diesem Jahr ernsthafte Herausforderungen bewältigen. Im Januar-Februar wuchs der Personenverkehr um 40%. Wir blickten mit Optimismus in die Zukunft. Leider haben die Ereignisse unsere Arbeit wesentlich verändert. Im April belief sich der Reisestrom auf weniger als 8% gegenüber 2019, auf ca. 12% gegenüber Mai. Das Unternehmen baute das Personal nicht ab. Nahezu 2 Tsd. Menschen arbeiten nach wie vor bei uns. Wir haben auch über 20 Hochschulabsolventen angestellt“, sagte Gleb Parchamowitsch.

Ihm zufolge erfüllt die Fluggesellschaft die Finanzverbindlichkeiten vor Partnern, unter anderem vor der Entwicklungsbank. „Wir setzen zusammen drei Etappen des Investitionsprojekts zur Anschaffung von Flugzeugen um. Das Projekt wird teilweise von der Entwicklungsbank finanziert. Unsere Kreditverpflichtungen belaufen sich heutzutage auf etwa $90 Mio.“, betonte der Vertreter der Fluggesellschaft „Belavia“.

Er bemerkte auch, dass der meiste Bestandteil der Finanzverbindlichkeiten im Eigentum von Flugzeugen besteht. „Das ist großes Geld. Die Flugzeuge fliegen nicht. Es wird immer problematischer, Leasing zu bezahlen. Wir haben aber die Reduzierung von Leasingzahlungen vereinbart oder diese verschoben“, fügte erster stellvertretender Generaldirektor hinzu.

Die Fluggesellschaft hatte ziemlich ehrgeizige Pläne für dieses Jahr. Sie mussten aber mit der Berücksichtigung der Lage verändert werden. „Wir haben zwei neue Richtungen eröffnet – Taschkent und Wien. Diese Flüge werden erfüllt. Die Pläne für das nächste Jahr hängen von der Wiederherstellung des Marktes, von den Bedingungen ab, unter denen wir arbeiten werden“, erläuterte Gleb Parchamowitsch.

Die Fluggesellschaft Belavia prognostiziert einen wesentlichen Rückgang.

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