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31 März 2020, 15:06

Parlamentssprecherin Kotschanowa über COVID-19 in Witebsk: Ärzte wissen, was zu tun ist

MINSK, 31. März (BelTA) – Die Situation mit COVID-19 in Witebsk ist absolut kontrollierbar. Die Ärzte wissen, was zu tun ist. Das erklärte die Vorsitzende des Rates der Republik Natalja Kotschanowa heute vor Journalisten.

Auf Anweisung des belarussischen Präsidenten war die Parlamentssprecherin in die Region Witebsk gereist, um die Situation vor Ort in Augenschein zu nehmen. Auch Gesundheitsminister Wladimir Karanik hat sich in die nordbelarussische Stadt an der Düna begeben. „Die Situation ist absolut kontrollierbar. Die Ärzte wissen, was sie tun sollen“, sagte sie. „Alle Informationen darüber, dass die Region Witebsk geschlossen wurde, dass niemand ein- oder ausreisen kann, haben sich als FakeNews herausgestellt.“

Im Gebiet Witebsk besuchte die Vorsitzende der Oberkammer einige Gesundheitseinrichtungen und Labors, wo seit kurzem Coronavirus-Tests produziert werden. Sie erzählte, dass angesichts der sich entwickelnden Situation einige Korrekturschritte notwendig waren und dass letztendlich entschieden wurde, in allen Gebietszentren Labors zu eröffnen, um die Testergebnisse schneller zu erhalten. Es handelt sich um keine Ausnahmesituation, die Lage ist steuerbar, kontrollierbar.“

Am 31. März ist in Witebsk ein Schauspieler des Stadttheaters an COVID-19 gestorben. Die Situation in der Region hat Alexander Lukaschenko deshalb zur Chefsache gemacht. Er habe den Gesundheitsminister in die Krisen-Region geschickt, um diesen Fall zu überprüfen. Er schließe einen Arztfehler nicht aus und erwarte eine eingehende Analyse und fundierte Schlussfolgerungen.

Beim Arbeitstreffen mit Natalja Kotschanowa gab Alexander Lukaschenko einige Details über den verstorbenen Patienten in Witebsk bekannt. Der alte Mann sei gemeinsam mit seiner Ehefrau an Lungenentzündung erkrankt. „Da er noch andere chronische Krankheiten hatte, musste er mit der schweren Pneumonie künstlich beatmet werden. Die Ärzte haben alles getan, um ihn zu retten“, fügte er hinzu.

Besonders für ältere Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem und chronische Krankheiten haben, kann die Lungenkrankheit COVID-19 lebensgefährlich sein.

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