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06 Februar 2024, 14:08

Patriotisches Jugendforum des Unionsstaates startet an der BGU 

MINSK, 6. Februar (BelTA) – Das patriotische Jugendforum des Unionsstaates hat an der Belarussischen Staatlichen Universität begonnen.

Mehr als 60 Studenten aus Belarus und Russland nehmen daran teil. Das sind Studenten der Belarussischen Staatlichen Universität, der Finanzuniversität bei der Regierung der Russischen Föderation, der Uraler Staatlichen Juristischen Universität und der Staatlichen Universität St. Petersburg. Die Jugendlichen wurden vom Staatssekretär des Unionsstaates Dmitri Mesenzew begrüßt.


„Wir freuen uns, dass unsere Einladung zum Gespräch über die historische Wahrheit und die Verteidigung des historischen Gedächtnisses von der studierenden Jugend der beiden Staaten angenommen wurde. Heute führen wir kein Gespräch zwischen Erwachsenen und ihren jungen Kollegen, sondern wir warten in erster Linie auf die Fragen der jungen Leute, die wissen wollen, was Patriotismus und bürgerschaftliches Engagement für uns bedeuten. Wir unsererseits wollen wissen, wie sich die heutige Jugend verhalten würde, wenn die Ereignisse von 1941-1945 heute stattfinden würden oder wenn die Ereignisse von 1812 heute stattfinden würden. Damals haben die belarussischen Regimenter unser gemeinsames Vaterland verteidigt“, sagte Dmitri Mesenzew.


Er betonte, dass das Gespräch auf gleicher Augenhöhe stattfinden werde. „Es wird ein aufrichtiger Dialog darüber sein, was Belarus und Russland heute daran hindert, sich zu entwickeln, warum der Westen so aggressiv ist und ob wir das Recht haben, unsere Pläne, Entwürfe und den Aufbau des Unionsstaates aufzugeben und uns zurückzuziehen. Vor allem, nachdem die Präsidenten unserer Länder, Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin, eine Sitzung des Obersten Staatsrates abgehalten haben, auf der eine neue Etappe nicht nur der wirtschaftlichen, sondern auch der kulturellen und humanitären Integration, der Zusammenarbeit und des Fortschritts beschlossen wurde“, so der Staatssekretär.

Am Forum nahmen auch der Erste Stellvertretende Bildungsminister Alexander Bachanowitsch und BGU-Rektor Andrej Korol teil.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde das Buch „Ohne Verjährungsfrist… Verbrechen der Nazis an den Völkern der Sowjetunion während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945“ vorgestellt, das unter persönlicher Beteiligung von Dmitri Mesenzew zum Druck vorbereitet wurde. Die Publikation basiert auf den Materialien des Strafverfahrens wegen Völkermordes an den belarussischen und sowjetischen Völkern, auf historischen Fakten - Untersuchungen der Generalstaatsanwaltschaft von Belarus, Entscheidungen der Gerichte von St. Petersburg und dem Gebiet Leningrad. Der Buch enthält historische Fakten über die Nazi-Verbrechen während des Großen Vaterländischen Krieges auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR, die sie an der Zivilbevölkerung und den Kriegsgefangenen begangen haben.


Im Rahmen des Forums soll ein Rundtischgespräch zu jugendpolitischen Themen stattfinden. Die Teilnehmer werden das Museums für Geowissenschaften der BGU und des Belarussischen Staatlichen Museums für die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges besuchen.

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