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Gesellschaft
13 Oktober 2021, 11:17

Petrischenko: Belarus stellte dieses Jahr Br700 Millionen für COVID-19-Bekämpfung bereit

MINSK, 13. Oktober (BelTA) - Belarus hat in diesem Jahr Br700 Millionen für die COVID-19-Bekämpfung bereitgestellt, wie der Vizepremierminister Igor Petrischenko bei der 34. Tagung des GUS-Rates für Zusammenarbeit im Gesundheitswesen in Minsk bekannt gegeben hat.

"Wir haben schon die bereitgestellten Summen für das vergangene Jahr genannt: Wir haben damals über Br0,5 Milliarden für den Kauf von Medikamenten, Antiseptika und Zuschläge für Ärzte, die in roten Zonen tätig waren, ausgegeben", sagte Igor Petrischenko vor Journalisten.

"Letztes Jahr waren es mehr als Br 0,5 Mrd. Wir haben bereits festgestellt, dass wir in diesem Jahr diese Summe um Br 200 Mio. übertroffen haben. Insgesamt sind dieses Jahr Br1230 Mio. zur Bekämpfung von COVID-19 bereitgestellt. Die Umleitung der Mittel zur Bekämpfung von COVID-19 ist in der Tat sehr empfindlich", so Igor Petrischenko.

Auf die Frage, ob Belarus plane, bei der WHO Mittel zur Bekämpfung von COVID-19 zu beschaffen, antwortete der stellvertretende Ministerpräsident, dass diese Frage nicht diskutiert worden sei. "Wir haben dieses Thema nicht angesprochen. Die Rede von Finanzen war nicht. Und steht auch nicht auf der Tagesordnung. Wir gehen mit den uns zur Verfügung stehenden Kräften und Ressourcen um", betonte er.

Igor Petrischenko wies darauf hin, dass sich die heutige Tagesordnung auf die gemeinsamen Arbeit zur COVID-19-Bekämpfung, Freizügigkeit, Aktualisierung der Behandlungsprotokolle, gegenseitige Anerkennung von Impfbescheinigungen und Impfstoffen bezieht. "Es müssen vor allem Vorbeugungsmaßnahmen als eine einfache Vermarktung sein. Es gibt verschiedene Bewältigungsstrategien im Kampf gegen COVID-19. Verschiedene Länder haben sich für eigene Bekämpfungswege berücksichtigend WHO-Empfehlungen entschieden. Das Leben zeigt, dass der Weg von Belarus wirksam ist. Die Hauptaufgabe, die wir heute mit den Leitern der zuständigen Ministerien erörtert haben, besteht darin, Vakzinierung fortzusetzen und die App "Reisen ohne COVID-19" aktiv binnen der GUS umzusetzen", sagte er.

Der stellvertretende Premierminister fügte hinzu, dass der Rat heute die gemeinsamen operativen Entscheidungen erörtern wird, die innerhalb der GUS zu treffen sind, um die Bemühungen zur Beseitigung und Bekämpfung der Verbreitung der COVID-Infektion zu koordinieren.

Die 34. Tagung des GUS-Rates für Zusammenarbeit im Gesundheitswesen erfolgt in Minsk vom 13. bis zum 14. Oktober. Zum Rat gehören Gesundheitsminister und leitende staatliche Hygieneärzte. An der Tagung nehmen auch Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, und Alexander Goliusow, UNAIDS-Regionaldirektor für Osteuropa und Zentralasien, teil. Hans Kluge wird voraussichtlich seine Ansichten zu den Lehren aus der COVID-19-Pandemie im Zusammenhang mit der Notfallvorsorge und dem Handeln in Notsituationen darlegen.

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