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Petrischenko plädiert für mehr Unterstützung für Jugendliche im Unionsstaat

Gesellschaft 18.07.2019 | 15:26

SANKT PETERSBURG, 18. Juli (BelTA) – Der stellvertretende Premier von Belarus Igor Petrischenko hat sich in der Plenarsitzung des 6. Forums der Regionen von Belarus und Russland für eine stärkere Unterstützung junger Menschen im Unionsstaat ausgesprochen und konkrete Vorschläge unterbreitet.

„In unseren Ländern wurde ein wirksames System der Jugendförderung aufgebaut - von der Ausbildung über die Arbeitsvermittlung von Absolventen bis hin zur Unterstützung für junge Familien. Aber man muss mehr tun. Wir haben in diesem Handlungsbereich einige Vorschläge vorbereitet“, sagte Igor Petrischenko.

Stärkung der Jugendintegration im Unionsstaat

Der stellvertretende Premier machte darauf aufmerksam, dass im Moment eine neue Strategie für Jugendintegration im Unionsstaat in Arbeit ist. Seiner Meinung nach ist es notwendig, dass die parlamentarische und öffentliche Arbeit der Jugend, die Fragen von Arbeit und Geschäftstätigkeit, Ausbildung von Führungskräften in diesem Dokument berücksichtigt werden.

„Wir müssen so viele junge Menschen wie möglich in die Entwicklung der Strategie einbeziehen, vor allem durch eine aktive Informationsarbeit. Auch wenn die Jugendarbeit als Thema viel Platz im Medienraum einnimmt, muss man punktuell und mehr zielgruppenorientiert arbeiten. Man muss die Möglichkeiten von Internet stärker in Anspruch nehmen, zum Beispiel, bei der Schaffung eines Jugendnetzwerks und zur Aufklärung der jungen Menschen über das Leben und die Fähigkeiten des Unionsstaates“, schlug Igor Petrischenko vor.

Nachwuchsförderung

Diese Richtung sollte eine der Prioritäten der Jugendpolitik in Belarus und Russland bilden, sagte der stellvertretende Premier. Er stellte fest, dass der Unionsstaat traditionell zahlreiche Festivals und Wettbewerbe veranstaltet, aber das ist nicht genug.

„Wir schlagen vor, die Gründung eines Stipendiums des Unionsstaates zur Förderung talentierter junger Menschen in Erwägung zu ziehen“, sagte Igor Petrischenko. Außerdem hält er es für notwendig, eine Datenbank für junge Menschen einzurichten, die in Russland und Belarus studieren.

Entwicklung unternehmerischer Jugendinitiativen

„Die Unterstützung von Geschäftsideen junger Unternehmer ist ein Thema, das viele bewegt. Es ist an der Zeit, Gründerzentren für junge Unternehmer zu entwickeln, Technologietransfer-Zentren zu gründen, Industrielabors und Ressourcenzentren zu schaffen“, sagte der stellvertretende Premier. Er erinnerte an die Entscheidung, ein belarussisch-russisches Gründerzentrum für junge Unternehmer in Kasan zu errichten. Die Eröffnung ist für 2020 geplant.

Darüber hinaus ist es notwendig, die Arbeit an der Schaffung eines Jugend-Technoparks an der Belarussisch-Russischen Universität zu intensivieren. Diese Initiative wurde von den Präsidenten der beiden Ländern unterstützt.

Arbeit in Studentenbrigaden

„Ein wichtiger Schritt zur Entwicklung langfristiger Jugendtraditionen ist die Arbeit in Studentenbrigaden des Unionsstaates“, sagte Vizepremier. Im vergangenen Jahr arbeiteten 18 Studentenbrigaden (430 Personen) aus Belarus außerhalb des Landes. Es gab auch Studentenbrigaden aus Russland, die in Belarus bei Arbeitseinsätzen engagiert waren

Petrischenko sieht in diesem Bereich dennoch viel Nachholbedarf. „Die Zahl der Studentenbrigaden muss man erhöhen. Außerdem muss man auch freien Brigaden Spielraum geben“.

Beteiligung junger Menschen an ehrenamtlichen Aktivitäten

Der stellvertretende Premier sagte, dass in den letzten Jahren immer mehr junge Menschen in Belarus in Volontärarbeit einbezogen sind: Mehr als 60.000 junge Menschen haben sich dieser Bewegung im Land angeschlossen.

"50 Freiwillige aus Belarus wurden während der Weltmeisterschaft in Russland ausgebildet. 100 Volontäre aus Russland nahmen an den 2. Europäischen Spielen in Minsk teil. Wir glauben, dass die Freiwilligenbewegung innerhalb des Unionsstaates eine Konzentration der Anstrengungen erfordert", sagte Igor Petrischenko. Zu diesem Zweck ist es möglich, eine gemeinsame elektronische Datenbank von Volontären zu schaffen.

Patriotischer Tourismus

Der stellvertretende Premier wies darauf hin, dass Belarus und Russland eine systematische Arbeit zur Entwicklung des Jugendtourismus durchführen. Dabei ist es wichtig, mehr über die Geschichte der beiden Länder und den gemeinsamen Sieg im Großen Vaterländischen Krieg zu erzählen.

„Die meisten Schüler sollten die Festung Brest, die Stadt Rshew und das Buinitschi-Feld besuchen“, sagte Igor Petrischenko. Damit werden die jungen Menschen im Geiste eines gesunden Patriotismus erzogen. Sie werden immun sein gegen Informationen, die das Werk des sowjetischen Volkes diskreditieren und den Beitrag der Völker von Belarus und Russland zum Sieg im Zweiten Weltkrieg leugnen.

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