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01 Juni 2022, 13:08

Petrischenko: Wir lassen kein einziges Kind außer Acht

MINSK, 01. Juni (BelTA) – Kein einziges Kind wird in Belarus außer Acht gelassen. Solche Erklärung hat der stellvertretende Premierminister Igor Petrischenko bei seinem Besuch zum Säuglingsheim Nr. 1 in Minsk abgegeben.

"Kein einziges Kind wird in unserem Land außer Acht gelassen. Es handelt sich dabei um eine bewährte Linie der staatlichen Sozialhilfe für Familien und Kinder. Kinder werden unser Land in der Zukunft entwickeln, in diesem Land leben, Kinder sind für uns am wichtigsten", sagte Igor Petrischenko.

Ihm zufolge sind ein Fünftel der Bevölkerung von Belarus Kinder. Auf 1.000 Jungen fallen 949 Mädchen. "Das Land sichert alle notwendigen Voraussetzungen für die Gründung einer starke Familie. Die Zahl der Mehrkinderfamilien nimmt zu. Es ist ein entsprechendes System geschaffen worden, damit Kinder ihr Potenzial ausschöpfen können. Fast 1,5 Millionen Kinder treiben Körperkultur und Sport, 115.000 befassen sich mit verschiedenen kreativen Aktivitäten", sagte der Vizepremier.

Er wies auch darauf hin, dass etwa 89 % der Kinder im Alter von einem bis fünf Jahren die Möglichkeit haben, einen Kindergarten zu besuchen. "Dies ist ein sehr ernst zu nehmender Anteil und ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung der Kinder für die Schule", fügte Igor Petrischenko hinzu.

Zu den staatlichen Förderungsmaßnahmen gehören Geburtsbeihilfen und Familienkapital. Es gibt eine Reihe von Vorteilen für kinderreiche Familien und Familien mit Kindern mit Behinderungen.

"Es ist sehr wichtig für uns, dass jedes Kind in unserem Land eine glückliche Kindheit hat. Die Kinder, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, sind von der Fürsorge des Staates umgeben. Mehr als 16.000 Kinder werden direkt betreut. 88 % von ihnen leben in Familien und familienähnlichen Einrichtungen. In den letzten fünf Jahren sind nur noch 12 von 30 Waisenhäusern übrig geblieben. 2.700 Kinder wurden in Kinderheimen aufgezogen, aber erst 643 sind geblieben. Die Richtlinie des Staates wäre, dass jedes einzelne Kind seine Familie finden soll", betonte der stellvertretende Ministerpräsident.

Heute besucht Igor Petrischenko das Säuglingsheim Nr. 1 in Minsk, Kindergruppen und Stationen der palliativen Hilfe. Dem Säuglingsheim wurde ein Zertifikat für die notwendige Ausstattung überreicht.

Das Säuglingsheim Nr. 1 für Kinder mit organischen Schädigungen des zentralen Nervensystems und der Psyche ist die älteste Einrichtung der Stadt. Den Archivauskünften zufolge ist es seit 1895 in Betrieb. Die Kapazitäten schwanken zwischen 65 und 160 Betten, je nach Bedarf. Hierher werden Waisenkinder, Kinder ohne elterliche Fürsorge oder sozial gefährdete Kinder im Alter unter 3 Jahren in staatliche Obhut untergerbcht, behinderte Kinder bis zum Alter von 7 Jahren zur palliativen Hilfe und Langzeitbeatmungspatienten bis zum Alter von 18 Jahren.

Die geplante Kapazität liegt bei 65 Betten, und derzeit sind 46 Kinder in der Einrichtung. Es gibt vier Gruppen, drei Palliativstationen, eine Station für medizinische und soziale Betreuung und eine Quarantänegruppe. Es wurden alle Voraussetzungen für die Pflege, Ausbildung, Betreuung, Behandlung und Rehabilitation der jungen Patienten geschaffen. Das vorrangige Ziel der Einrichtung ist es, Kinder in Familien unterzubringen.

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