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08 Juni 2022, 10:38

Pinewitsch berichtet über COVID-19-Infektion

MINSK, 08. Juni (BelTA) - In Belarus liegt die COVID-19- Inzidenz derzeit bei etwa 3 % der Spitzenwerte, erklärte der belarussische Gesundheitsminister Dmitrij Pinewitsch gegenüber der Zeitung „SB - Belarus segodnja“ (das Belarus von heute).

"Es gibt eine kleine Anzahl von Patienten in Krankenhäusern, meist ältere und ungeimpfte Menschen. Und es gibt keinen Grund für eine Maskenregelung im Sommer: Wir sind für angemessene Beschränkungen, mit denen wir die gesamte Pandemie überstanden haben. Nun zur allgemeinen Situation. Früher haben wir täglich Online-Sitzungen mit den Chefärzten der Krankenhäuser abgehalten, aber jetzt schalten wir zweimal pro Woche ein. Auf der letzten Sitzung haben wir beschlossen, dass die nächsten Berichte nichts mit den Koronaviren zu tun haben werden: Dieses Thema steht nicht mehr an erster Stelle unserer Bewertungen", sagte Dmitrij Pinewitsch.

Er stellte jedoch fest, dass die Infektion nicht verschwindet. Dem Minister zufolge wird Covid zu einer saisonalen Krankheit, d. h. sie wird im Herbst und im Frühjahr relevant sein.

"Das ist aber kein Grund, sich zu entspannen. Ja, einerseits werden die Stämme leichter, andererseits kann die Infektion mit der Grippe kombiniert werden. Deshalb sprechen wir weiterhin aktiv über Impfungen", so Dmitrij Pinewitsch weiter.

Bislang haben etwa 70 % der Belarussen mindestens eine Komponente des Impfstoffs erhalten.

Das Unternehmen „Belmedpreparaty“ produziert die gesamte Palette der Sputnik-Impfstoffe im Vollzyklusverfahren. Die Produktion basiert auf einer Plattform, die es ermöglicht, den Impfstoff an neue Stämme anzupassen. Die Grippemittel werden nach demselben Schema hergestellt, da sich die Virusvariationen jährlich ändern. "Das Gute daran ist, dass wir bereits eine funktionierende Fabrik haben und nicht von Beschaffungen abhängig sind. Von jetzt an werden wir einfach weiter umrüsten", sagte der Minister.

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