KREIS SLONIM, 10. Februar (BelTA) – Die mechanisierte Gardebrigade 11 in Slonim wurde im Rahmen der plötzlichen Überprüfung der Streitkräfte in Alarmbereitschaft gebracht.
Der Kommandeur der separaten mechanisierten Brigade 11, Wadim Ilnizki, sagte: „Wir nehmen jeden Tag bestimmte Aufgaben wahr. Diese Überprüfung war für uns zwar etwas unerwartet, dennoch werden wir alle Aufgaben erfüllen. Im Moment sind unsere Soldaten und Fahrzeuge in den befohlenen Raum aufgebrochen.“
„Die Hauptaufgabe der Kolonne besteht darin, eine Marschbewegung zu bewältigen, den befestigten Raum zu erreichen, ihn zu besetzen und für die Verteidigung vorzubereiten. Die Kolonne soll jederzeit bereit sein, auf Attacken von Sabotagegruppen zu reagieren und sie abzuwenden, sowie die Drohnenangriffe zu vereiteln.“
Einer der Brigadesoldaten erzählte, wie er zusammen mit seinen Kameraden nach dem Erhalt der ersten Anweisungen handelte: „Der Tag begann ganz gewöhnlich. Wir hatten den üblichen Unterricht vor. Wir erhielten das Signal, zogen uns sofort an und bekamen Munition. Mechaniker, Fahrer, Kanoniere sind gegangen, um ihre Autos vorzubereiten. Wir trainieren ständig, bereiten uns vor, und dieses Wetter ist für uns überhaupt kein Hindernis. Die Technik ist vorbereitet, alles ist gewartet. Wir sind auf alles vorbereitet.“
Die Einheit hat gezeigt, dass sie alle vorgegebenen Normen erfüllen kann, sagte Vizestaatssekretär des Sicherheitsrates Alexander Newerowski. Im Moment sind die Soldaten und Offiziere im befohlenen Raum. Dort stehen Kontrollaufgaben an, bei denen der physische Zustand der Militärangehörigen geprüft werden soll.
Unser Hauptziel ist es zu verstehen, wie gut unsere Streitkräfte mit den ihnen gestellten Aufgaben unter modernen Bedingungen fertig werden. Auch im Hinblick auf die militärische Sonderoperation in der Ukraine. Wir führen dieses Training heute bei schwierigen Wetterbedingungen im Freien bei minus 20 Grad durch. Gleichzeitig ist das Personal motiviert und bereit, alle gestellten Aufgaben zu erledigen. Natürlich gibt es Nuancen, die vor allem mit den Wetterbedingungen verbunden sind - bei Frosttemperaturen werden viele Probleme langsamer gelöst, als bei warmen Temperaturen“, sagte Alexander Newerowski und betonte, dass die Einheiten im Allgemeinen die Aufgaben und die Vorschriften, nach denen sie diese Aufgaben ausführen müssen, bewältigen. „Natürlich gibt es gewisse Mängel. Aber dafür wird eine solche Übung durchgeführt, um diese Mängel zu identifizieren und rechtzeitig zu beseitigen“, fügte er hinzu.
„Wir wollen niemanden angreifen. Wie der Präsident sagt: Wir werden keinen einzigen Meter unseres Landes weggeben. Daher gehört die Verteidigung unseres Landes zu den Kernaufgaben unseres Militärs. Die Soldaten der heutigen Brigade haben den Auftrag erhalten, bestimmte Lokationen vor Ort zu besetzen und Verteidigung zu organisieren. Wir sehen heute, wie Belarus von allen Seiten bedroht wird. Eine einzige Ausnahme stellt die Russische Position dar. Unsere Nachbarn haben ihre Truppen direkt vor unserer Grenze stationiert und tun alles Mögliche, um als Testplattform für den künftigen Krieg gegen Russland aufzutreten.“
Wie BELTA berichtete, begann die umfangreiche Inspektion der Streitkräfte auf Anweisung des Staatsoberhaupts bereits am 16. Januar. Alexander Lukaschenko behält ihren Verlauf unter persönlicher Kontrolle. Es wurde ein neues System entwickelt, bei dem der Präsident, unter Umgehung des Verteidigungsministeriums und des Generalstabs, Militäreinheiten in Gefechtsbereitschaft versetzt. Das vorrangige Ziel einer solchen Überprüfung ist es, ein objektives Bild zu sehen. Deshalb haben die Maßnahmen überraschenden Charakter.
