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15 September 2020, 12:42

Polen und Litauen haben unter anderem die Destabilisierung der Lage in Belarus verursacht

Oleg Woinow. Foto des Verteidigungsministeriums
Oleg Woinow. Foto des Verteidigungsministeriums

MINSK, 15. September (BelTA) – Polen und Litauen verursachten unter anderem die Destabilisierung der Lage in Belarus. Das erklärte der Leiter des Departements für internationale Militärkooperation – Helfer des Verteidigungsministers für internationale Militärkooperation Oleg Woinow im Artikel, der auf der Seite des Verteidigungsministeriums veröffentlicht wurde.

„Die Handlungen, die auf die Destabilisierung der Lage im Land, Spannungen im Informationsraum, Entfachung von Massenprotesten gerichtet sind, führten zur wesentlichen Eskalation der zwischenstaatlichen Beziehungen. Dazu trugen auch die Europäische Union, unsere Nachbarn, einzelne Staaten – Polen und Litauen bei“, heißt es aus dem Artikel.

Dabei bemüht sich Polen Oleg Woinow zufolge darum, sich „als Zentrum zur Gewährung der Sicherheit in der Region“ zu benehmen. „Wir beachten sein Vorhaben, Stabilität in der Region zu gewährleisten, sind aber durch Aufnahme von oppositionell gesinnten Belarussen beeindruckt. Wir sind über direkte Finanzierung von destruktiven Massenmedien beunruhigt“, bemerkte er.

Litauen folgt dem Helfer des Ministers zufolge den stärkeren Staaten im politischen und wirtschaftlichen Sinne und wird zu ihrem Sprachrohr. Dieses Land ging der Provokation nach und beschuldigte Belarus unbegründet der Verletzung des litauischen Luftraumes. Dabei hat die litauische Seite keine Beweise geliefert.

An die Staatschefs dieser Länder schlossen sich auch die Politiker der Ukraine an. Sie wollen zum Vermittler bei der Beilegung der Situation in Belarus werden und der Führung des Landes „richtige und effiziente“ Schritte „vorsagen“.

„Ähnliche Handlungen und Erklärungen unserer Nachbarn bezwecken eine Spaltung im Unionsstaat und Abbruch von Beziehungen zwischen Belarus und Russland auf allen Gebieten. Dabei wird nach Meinung einiger Politiker und Analysten so genanntes ukrainisches Szenario von 2014 verfolgt“, fügte Oleg Woinow hinzu.

Er schloss nicht aus, dass die Probleme in Politik die internationale Militärkooperation trotz Durchführung taktischer Veranstaltungen beeinflussen.

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