Projekte
Services
Staatsorgane
Mittwoch, 26 Februar 2020
Minsk bewölkt mit Aufheiterungen +7°C
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Gesellschaft
23 Januar 2020, 19:32

Projekt „Universität 3.0“ muss die Karriere eines Wissenschaftlers für Studenten attraktiv machen

Igor Karpenko. Archivfoto
Igor Karpenko. Archivfoto

MINSK, 23. Januar (BelTA) - Das Projekt „Universität 3.0“ muss das Interesse der Studenten an der Karriere eines Wissenschaftlers erhöhen. Das erklärte der Bildungsminister, Igor Karpenko, in der Rundtischsitzung „Universitäre Jugend-Startup-Bewegung im Bereich neuer und Hochtechnologien“ an der Belarussischen Staatlichen Universität im Vorfeld des Tages der belarussischen Wissenschaft.

Das Pilotvorhaben zur Implementierung des Modells „Universität 3.0“ an Hochschulbildungseinrichtungen wird seit 2018 umgesetzt. Daran nehmen schon 8 Universitäten teil. „Die Universitäten müssen die Berufe eines Wissenschaftlers und Unternehmers für die Studenten attraktiv machen“, bemerkte Igor Karpenko.

Das Konzept „Universität 3.0“ wurde beim Treffen des belarussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, mit den Wissenschaftlern in der Nationalen Akademie der Wissenschaften 2017 vorgeschlagen. Es sieht ein integriertes Bildungs-, wissenschaftliches und unternehmerisches Milieu für die Vermarktung von wissenschaftlichen Entwicklungen vor sowie richtet sich auf die Erfüllung von Aufgaben zur Erhöhung der Qualität und Effizienz der praxisnahen Vorbereitung der Spezialisten.

2019 wurden an vier Universitäten drei neue Berufe eröffnet und zwei Berufe innovativer, unternehmerischer Ausrichtung entwickelt. In den Bildungsprozess wurden über 50 entsprechende Bildungsdisziplinen eingeführt. Man setzt neue Bildungstechnologien ein. Man will auch Ausbildung für Erwachsene in zusätzlichen Berufen einführen.

Gleichzeitig sind Netzkooperationsformen in Bildung zu verwenden, fügte der Minister hinzu. In dem Zusammenhang wurde der Erlassentwurf über Netzkooperation entwickelt und mit zuständigen Behörden vereinbart. Die Finanzfragen sind auch schon geregelt.

Igor Karpenko zufolge können die Studenten, Magisterstudenten und Aspiranten einer Bildungseinrichtung dank der Netzkooperation an einer anderen Einrichtung studieren, die über einzigartige Bildungsgeräte, moderne Verfahren oder innovative Lehrfächer verfügt.

Am Treffen beteiligten sich über 30 junge Wissenschaftler, die wesentliche Erfolge in wissenschaftlicher und innovativer Tätigkeit erzielt haben. Das sind die Vertreter von 20 Bildungseinrichtungen des Landes. Die Forscher haben mit dem Bildungsminister die Perspektiven der interdisziplinären Zusammenarbeit und Möglichkeiten für die Verwirklichung von gemeinsamen Projekten besprochen. Sie gingen auch auf die Vermarktung wissenschaftlicher Leistungen, Suche nach Investoren und Staatunterstützung für Innovationen ein.

Abonnieren Sie uns auf
Twitter
Letzte Nachrichten aus Belarus