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10 April 2024, 12:50

Rat der Republik nimmt Erklärung zur Terrorismusbekämpfung an

MINSK, 10. April (BelTA) – Der Rat der Republik hat auf der letzten Sitzung der 11. Tagung eine Erklärung zur Bekämpfung des Terrorismus angenommen.

„Der Rat der Republik der Nationalversammlung der Republik Belarus verurteilt auf das Schärfste alle terroristischen Anschläge, wo immer sie auch verübt werden und welche Ziele sie auch verfolgen“, heißt es in der Erklärung. „Der blutige Terroranschlag, der am 22. März 2024 in der Russischen Föderation stattfand und mehr als 140 Zivilisten das Leben kostete, war ein Schock für die internationale Gemeinschaft. Er erinnerte uns alle einmal mehr an den bleibenden Wert des menschlichen Lebens. Unschuldige Menschen wurden von einer Gruppe von Kriminellen kaltblütig erschossen und in Brand gesteckt. All dies erinnerte uns an die Chroniken des Großen Vaterländischen Krieges, als die Nazis und ihre Komplizen die Zivilbevölkerung auf die gleiche rücksichtslose Weise massakrierten und weder Frauen noch Kinder verschonten.“

„Heute bleibt der Terrorismus eine der größten Bedrohungen für die Menschheit“, geht aus dem Papier hervor. „Viele Länder der Welt sehen sich immer öfter mit Terror, Gewalt und Extremismus konfrontiert. Sie werden als Mittel benutzt, um die innenpolitische Lage zu destabilisieren und interethnischen und interreligiösen Zwist zu schüren. Die Verbrecher machen vor nichts Halt, greifen auf neue Methoden zurück, nutzen Internet und digitale Technologien, um neue Täter zu rekrutieren, zu finanzieren und sie zur Verübung von Terroranschlägen anzustiften. Wir sind davon überzeugt, dass die Bekämpfung des internationalen Terrorismus eines der wichtigsten Elemente zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, zur Gewährleistung einer nachhaltigen Entwicklung und zur Wahrung der Souveränität und territorialen Integrität der Staaten ist“, heißt es in der Erklärung. „Der Terrorismus speist sich aus Energie und schlägt dort Wurzeln, wo geistige und moralische Werte, Traditionen und die Kultur von Völkern zerstört werden und die Geschichte in Vergessenheit gerät. Deshalb betonen wir im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Terrorismus die Schlüsselrolle präventiver Maßnahmen zur Bewahrung der historischen Erinnerung, zur Ausbildung einer respektvollen Haltung gegenüber der Kultur und den Traditionen der Völker in den Gesellschaften und zur Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Staaten.“

„Wir stellen fest, dass den Parlamenten eine Schlüsselrolle bei der Verhütung und Bekämpfung des Terrorismus zukommt, unter anderem durch die Gesetzgebung, Beteiligung an politischen und strategischen Maßnahmen und durch internationale Zusammenarbeit. Wir rufen Parlamente und parlamentarische Organisationen dazu auf, die Bemühungen zur Verhütung und Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus zu konsolidieren. Wir fordern sie auf, entsprechende Srategien zu unterstützen, zum Beispiel die Globale Strategie der Vereinten Nationen zur Terrorismusbekämpfung und das Globale Programm der UNODC zur Verhütung und Bekämpfung des Terrorismus“, heißt es in der Erklärung.

„Wir, die Mitglieder des Rates der Republik der Nationalversammlung der Republik Belarus, erklären unser Engagement für die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit bei der Verhinderung und Bekämpfung von Terrorakten. Wir bringen unsere Bereitschaft zum Ausdruck, mit allen interessierten Parlamenten und internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten, um Terrorismus und Extremismus eine zuverlässige Barriere entgegenzusetzen.“
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