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Gesellschaft
04 Mai 2022, 20:00

Ratschkow über Schändung von Denkmälern für sowjetische Krieger: Entwürdigende Politik

MINSK, 4. Mai (BelTA) – Mit der Schändung von Denkmälern für sowjetische Soldaten betreibt der Westen eine entwürdigende Politik. Das sagte der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Rates der Republik für internationale Angelegenheiten und nationale Sicherheit Sergej Ratschkow heute vor Journalisten.

„Unsere Parlamentarier, Abgeordnete der Repräsentantenkammer und des Rates der Republik, sind auf internationaler Ebene sehr aktiv. In heftigen Debatten in der Interparlamentarischen Union setzten wir uns für diese Themen ein. Wir haben die immensen Opfer nicht vergessen, die unser Land auf den Altar des Sieges gelegt hat. Im Gegensatz zu uns betreibt der „aufgeklärte“ Westen, wo heute zahlreiche Fälle von Vandalismus registriert werden, eine Politik des Vergessens. Durch ihr Handeln schaden sie in erster Linie sich selbst. Weder der Republik Belarus noch der Russischen Föderation noch den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Sie entstellen moralisch und ethisch die zukünftigen Generationen ihrer Länder. Unsere Großväter, Urgroßväter und Väter haben Europa in jenem schrecklichen Krieg von den Nazis befreit. Deshalb ist der Zynismus, mit dem der Westen seine Politik betreibt, schlecht und entwürdigend. Das ist keine Politik, das ist Politikasterei.“

Der Senator betonte: „Die Nationalversammlung, unser Staatsoberhaupt - wir blicken nach vorne. Nicht umsonst haben wir die Gesetze „Über die Verhinderung der Rehabilitierung von Nazismus“ und „Über den Völkermord am belarussischen Volk“ verabschiedet. Es ist an der Zeit, die Wahrheit über die Ursprünge jenes Krieges, über die Tragödie jenes Krieges zu sagen und nicht zu verschweigen, wer Chatyn und all die 5.200 Dörfer samt Zivilisten niedergebrannt hat. Ich sehe, dass unser Außenministerium auch aktiv in internationalen Organisationen mitwirkt. Wir bringen unsere Position an die Öffentlichkeit. Wer uns hören will, wird es tun. Ich kann Ihnen versichern, dass zwei Drittel der Welt uns zuhört und uns unterstützt.“

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