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14 September 2021, 15:00

Rumak: Interethnischer Frieden und Harmonie haben in Belarus rechtliche Grundlage

MINSK, 14. September (BelTA) – Der interethnische Frieden und Harmonie haben in unserem Land rechtliche Grundlage. Das sagte Alexander Rumak, Beauftragte für Religionen und Nationalitäten in der belarussischen Regierung, beim Runden Tisch zum Thema „Interethnischer Frieden und Harmonie als Grundlage für die Einheit des belarussischen Volkes.“

„Im Vorfeld des Tages der Volkseinheit halten wir in der Repräsentantenkammer diesen Runden Tisch ab. Wenn wir über die Einheit des belarussischen Volkes sprechen, müssen wir diese Frage durch das Prisma des interethnischen Friedens und der Verständigung betrachten. Wir reden nicht nur über die Einheit der Belarussen, sondern über die Einheit aller Menschen, die in unserem Land leben. Und ich möchte darauf hinweisen, dass der Frieden und die Harmonie zwischen den Völkern, die in unserem Land herrschen, eine rechtliche Grundlage haben. Die Gesetze des Landes, seine Verfassung schreiben vor, dass in Belarus alle Menschen gleich sind, unabhängig von ihrer Nationalität“, sagte Alexander Rumak.

Das Recht auf die Wahrung eigener kultureller Traditionen, Förderung nationaler und kultureller Beziehungen wird vom Staat garantiert. Jede Nation kann in Belarus Bücher in ihrer Muttersprache verbreiten – auch hier hilft der Staat viel.

„Diese Aktivitäten werden aus dem Etat des Beauftragten für Religionen und Nationalitäten finanziert. Für Künstlerkollektive und Vertreter nationaler und kultureller Vereinigungen werden Kostüme und Trachten gekauft, denn sie nehmen an fast allen Veranstaltungen teil, die lokal und landesweit stattfinden“, sagte Rumak. „Insgesamt gibt es in unserem Land mehr als 200 nationale und kulturelle Organisationen, die sich zu 25 national-kulturellen Vereinigungen zusammengeschlossen haben.“

In den belarussischen Städten gebe es keine ethnischen Viertel, keine Straßen oder Wohnbezirke, wo Vertreter jeweiliger Kulturen oder Ethnien leben würden. Jeder Mensch, der aus irgendwelchen Gründen nach Belarus gekommen ist, wird assimiliert und fühlt sich gleichberechtigt. Seit vielen Jahrhunderten leben hier Menschen verschiedener Nationalitäten: Russen, Polen, Juden, Tataren und Ukrainer. Und sie fühlen sich alle wie zu Hause. Im 20. und 21. Jahrhundert flohen nach Belarus viele Menschen - vor Elend und Krieg, die ihre Heimatländer heimgesucht haben. Hier fanden sie ein neues Zuhause. Viele ausländische Studenten studieren hier, gründen Familien, bleiben in unserem Land und arbeiten. Das ist es, was den interethnischen Frieden und die Harmonie ausmacht, von denen wir sprechen. Wenn ein Mensch, egal welche Augen- oder Hautfarbe er hat, nach Belarus kommt, fühlt er sich hier nicht fremd“, fügte er hinzu.

In der Repräsentantenkammer des belarussischen Parlaments findet heute der Runde Tisch zum Thema „Interethnischer Frieden und Einigung als Grundlage für die Einheit des belarussischen Volkes“ statt. Die Veranstaltung, die zeitlich mit dem Tag der Volkseinheit zusammenfällt, soll die belarussische Gesellschaft auf der Grundlage der Ideen von Souveränität und Unabhängigkeit festigen.

An der Veranstaltung nehmen Parlamentarier, der Beauftragte für religiöse und ethnische Angelegenheiten und Leiter von Diasporen teil.

Während des Runden Tisches wird unter der Schirmherrschaft der Repräsentantenkammer ein Fotofestival für landesweite und regionale Medien eröffnet. Die besten Fotos zum Thema „Das Jahr der Volkseinheit im Fokus“ werden im Parlament präsentiert.

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