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Gesellschaft
08 September 2022, 17:25

Runez: Belarus und Russland sind auf dem Integrationsweg weit vorangeschritten

Tatjana Runez
Tatjana Runez

MINSK, 8. September (BelTA) – Am Rande des 14. Gipfels der Parlamentssprecherinnen der IPU-Staaten in Taschkent (Usbekistan) haben sich die Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Rates der Republik für Wirtschaft, Haushalt und Finanzen Tatjana Runez und die stellvertretende Vorsitzende des Föderationsrates der Russischen Föderalversammlung Galina Karelowa zu einem Gespräch getroffen. Das teilt der Pressedienst des Rates der Republik mit.

Die Senatorinnen erörterten Fragen der bilateralen Zusammenarbeit, unter anderem in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Industrie, Bildung und Jugendpolitik. Besondere Aufmerksamkeit widmeten sie der interparlamentarischen Zusammenarbeit.

„Belarus und Russland sind Verbündete. Unsere Völker sind durch eine jahrhundertealte Geschichte, Freundschaft, geistige und kulturelle Werte eng miteinander verbunden. Wir legen einen großen Wert auf offene und vertrauensvolle Beziehungen auf höchstem Niveau. Unsere Einheit basiert auf einer für beide Seiten vorteilhaften Handels- und Wirtschaftskooperation. Wir haben erhebliche Fortschritte auf dem Weg zur wirtschaftlichen Integration gemacht. Mit 28 Unionsprogrammen wurde der Staatenunion Belarus–Russland ein starker Impuls verliehen. Ich glaube, dass wir angesichts der Notwendigkeit, die gegenseitigen Interessen von Belarus und Russland in den Beziehungen zum Westen zu schützen, eine beschleunigte Umsetzung dieser Programme in Betracht ziehen sollten. Ich bin zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern fortgesetzt und nur positive Ergebnisse bringen wird“, sagte Tatjana Runez.

Einen Diskussionsschwerpunkt bildeten Themen der aktuellen Frauenagenda. Tatjana Runez erklärte, sie sei an einer Zusammenarbeit mit dem Rat des Eurasischen Frauenforums und seinen Partnerorganisationen interessiert.

„Belarus und Russland sind seit jeher durch geistige und moralische Werte und Traditionen verbunden, und unsere Frauen haben dazu beigetragen, diese Werte und Traditionen an künftige Generationen weiterzugeben und zu vermehren. Die Belarussische Frauenunion und die Frauenbewegungen in Russland verfügen über ein starkes Arbeitskräftepotenzial, das so weit wie möglich genutzt werden sollte. In Belarus gibt es viele kreative Frauen, weibliche Führungskräfte, die den Puls der Zeit spüren und die wachsenden Anforderungen an die Kompetenzen im Management, in der Wirtschaft und im sozialen Bereich genau verstehen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam in der Lage sein werden, die globalen und lokalen Herausforderungen, die die moderne turbulente Welt an die Frauen stellt, würdig zu bewältigen“, betonte die Abgeordnete.

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