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01 November 2022, 13:10

Sas erzählte über Prioritäten des belarussischen OVKS-Vorsitzes im Jahr 2023

MINSK, 1. November (BelTA) – Der Generalsekretär der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit Stanislaw Sas hat die Prioritäten der belarussischen Ratspräsidentschaft im Jahr 2023 genannt. Darüber erzählte er heute vor Journalisten im Anschluss an sein Treffen mit dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko.

Ihm zufolge wird Belarus im nächsten Jahr den OVKS-Vorsitz übernehmen, und die Festlegung der Prioritäten befinden sich derzeit in der Endphase. „Die Forderung des Staatsoberhauptes ist traditionell einfach und klar: Die Prioritäten sollten nicht abstrakt und weit hergeholt sein. Sie sollten sich speziell auf die Probleme beziehen, die auf der Tagesordnung unserer Organisation stehen, auf die dringenden Probleme, mit denen die Organisation heute konfrontiert ist“, erklärte er. „Jetzt werden wir uns engagieren und gemeinsam mit dem Außenministerium und anderen zuständigen Stellen an der Vorbereitung der Prioritäten der Republik Belarus für das nächste Jahr mitwirken.“

Sas erzählte, dass die Situation im Zuständigkeitsbereich der OVKS im Mittelpunkt des heutigen Gesprächs bei Alexander Lukaschenko stand. „Dies gilt auch für die Kaukasus-Region. Ich habe den Staatschef ausführlich über die Ergebnisse der OVKS-Mission informiert, die im Auftrag des Kollektiven Sicherheitsrates in Armenien tätig war“, sagte er. „Wie Sie wissen, wurden auf dem Sondergipfel der OVKS-Staatschefs am 28. Oktober Vorschläge zu den Ergebnissen der Mission erörtert. Die Diskussion ist noch nicht abgeschlossen, die Vorschläge werden jetzt nachgearbeitet. Dieses Thema wird auch auf dem kommenden OVKS-Gipfel erörtert werden“, fügte der Generalsekretär der Organisation hinzu.

Im Mittelpunkt des Treffens mit Alexander Lukaschenko standen die Fragen im Zusammenhang mit der Lage an der Grenze zwischen Kirgisistan und Tadschikistan, mögliche Schritte der OVKS zur Stabilisierung der Grenze und zum Abschluss von Friedensabkommen. Stanislaw Sas unterrichtete den Präsidenten über die Ereignisse an den Grenzen dieser Länder im vergangenen September und über die aktuelle Lage, auch im Hinblick auf seinen persönlichen Besuch in diesen Ländern.

Auch die schwierige Lage in der osteuropäischen Region wurde erörtert.

Alle Themen wurden im Hinblick auf die Vorbereitung des bevorstehenden OVKS-Gipfels der Staatschefs am 20. November erörtert.

Der OVKS-Generalsekretär dankte dem belarussischen Staatschef für das lange und offene Gespräch. „Ich möchte anmerken, dass eine solche geradlinige, ehrliche und offene Herangehensweise während des Gipfeltreffens der Staatsoberhäupter in der vergangenen Woche demonstriert wurde. Ich denke, das wurde gebührend gewürdigt“, fügte Stanislaw Sas hinzu.

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