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16 Mai 2022, 18:37

Sas: NATO-Erweiterung wird zu weiterer Eskalation in Europa führen

MOSKAU, 16. Mai (BelTA) – Die Beteiligung der OVKS an der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine steht nicht auf der aktuellen Tagesordnung. Das sagte Generalsekretär der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit Stanislaw Sas nach dem OVKS-Gipfeltreffen in Moskau.

Nach den NATO-Beitrittsplänen Schwedens und Finnlands gefragt erwiderte der OVKS-Generalsekretär: „Was den Beitritt Schwedens und Finnlands zur NATO betrifft, so würde ich ihn nicht losgelöst von der Situation betrachten. Was geschieht heute an unseren westlichen OVKS-Staatsgrenzen? Man sollte verstehen, dass wir uns an der Schwelle einer weiteren Militarisierung der osteuropäischen Region und zunehmender Spannungen befinden. Das ist eine Tatsache. Viele Pläne wurden bereits angekündigt. Sowohl über eine weitere Erhöhung der Verteidigungsausgaben als auch über die Aufstockung von Truppenverbänden und Truppenzahlen sowie über die Verlegung zusätzlicher NATO-Einheiten auf das Territorium unserer Nachbarländer. Früher war die Rede von der Militarisierung der osteuropäischen Region und verschärften Spannungen, nun betrifft das Gesagte auch das Nordeuropa“, so Stanislaw Sas.

„Es ist schwer zu sagen, wie das alles enden wird. Es ist jedoch klar, dass diese Schritte, einschließlich der NATO-Erweiterung, zu verstärkten Spannungen in Europa führen werden“, sagte der Generalsekretär.

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