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Gesellschaft
12 August 2022, 17:46

Schtschotkina: Direkte Kontakte zwischen Künstlern des Unionsstaates sind äußerst wichtig

BREST, 12. August (BelTA) – Direkte Kontakte von Kulturschaffenden und talentierten Jugendlichen aus Belarus und Russland sind äußerst wichtig. Diese Meinung vertrat die Leiterin des Ständigen Komitees des Unionsstaates Marianna Schtschotkina auf einer Plenarsitzung des Forums „Belarus-Russland: Kulturräume als ideologische Grundlage des Unionsstaates“ in Brest.

„Um einen gemeinsamen Kultur- und Informationsraum zu schaffen, ist es notwendig, zusammenzuarbeiten. Direkte Kontakte, direkte Verbindungen zwischen Theatern, Museen und anderen kulturellen Einrichtungen sind äußerst wichtig. Vor allem geht es darum, historische und kulturelle Werte und die historische Erinnerung zu bewahren. Wir sollten die kreative Jugend nicht vernachlässigen. Aber man kann sie nicht zwingen, Patrioten zu sein. Nur indem man ihnen historische Wahrheit vermittelt und Vorbilder zeigt, kann man sie zu den Menschen erziehen, die ihre Heimat lieben und schätzen werden“, sagte Marianna Schtschotkina.

Das Forum, an dem Regierungsvertreter sowie Persönlichkeiten aus dem kulturellen und humanitären Bereich der beiden Länder teilnehmen, findet in der Gedenkstätte Heldenfestung Brest statt. Die Teilnehmer der Veranstaltung erörtern Fragen im Zusammenhang mit der Konsolidierung der Bemühungen zur Erhaltung des kulturellen Erbes von Russland und Belarus sowie die Aussichten auf die Schaffung neuer kultureller Projekte und Programme im Rahmen des Unionsstaates.

Marianna Schtschotkina bemerkte, dass Dutzende interessanter, wichtiger und notwendiger Projekte aus dem Haushalt des Unionsstaates finanziert werden. Und es gibt bereits erfolgreiche Projekte. Als Beispiel nannte sie die Instandsetzung, Restaurierung und Musealisierung der Anlagen der Festung Brest.

„Im Zuge dieses Projektes wurde die Ausstellungsfläche der Gedenkstätte um 88 % vergrößert und es wurden drei neue Ausflugsrouten eingerichtet. Während im letzten Jahr etwa 800-900 organisierte Reisegruppen aus Russland kamen, waren es in diesem Jahr mehr als 1,5 Tausend, und es sind viele Kinder- und Jugendgruppen dabei. Ein neues Projekt für den Wiederaufbau der Festung ist bereits in Vorbereitung. Ich bin zuversichtlich, dass es von den Kulturministerien unterstützt und natürlich auch umgesetzt wird“, sagte die Leiterin des Ständigen Komitees des Unionsstaates.

Neue Projekte im kulturellen Bereich werden ihrer Meinung sehr breit umgesetzt. Die erste Ausgabe der Reihe „Bibliothek des Unionsstaates“ ist also fast fertig. Es ist dem 210. Jahrestag der Schlacht von Borodino gewidmet und enthüllt unbekannte Seiten in der Chronik des Vaterländischen Krieges von 1812, einschließlich der Teilnahme belarussischer Regimenter an dieser Schlacht. Im Rahmen des Wettbewerbs „Brücke der Freundschaft“ für junge Schriftsteller wird ein großer Almanach veröffentlicht. Im September werden über 300 Vertreter talentierter Jugend aus den beiden Staaten am Jugendfestival teilnehmen, das von der Parlamentarischen Versammlung der Union in der Heldenstadt Smolensk organisiert wird. Im November wird in Mogiljow das Festival „Gemeinsam können wir mehr“ stattfinden.

Es wurde vorgeschlagen, die Arbeit des belarussisch-russischen Jugendsinfonieorchesters aufzunehmen, Meisterkurse für begabte Jugendliche „Unionsstaat für junge Talente des 21. Jahrhunderts“ zu organisieren und die Wandmalerei in der Christi-Verklärungskirche in Polozk mitzufinanzieren.

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