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02 März 2021, 15:07

Schwed: Belarus sieht sich einem präzedenzlosen Druck von außen ausgesetzt

MINSK, 2. März (BelTA) – Belarus sieht sich einem noch nie dagewesenen Druck von außen ausgesetzt, sagte Generalstaatsanwalt Andrej Schwed während eines Treffens mit der Belegschaft der Minsker Süßwarenfabrik Kommunarka.

Der Generalstaatsanwalt zog beim Treffen die Bilanz der 6. Allbelarussischen Volksversammlung. Er erzählte den Mitarbeitern der Fabrik über die Hauptrichtungen der sozialen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Entwicklung des Landen in den kommenden 5 Jahren.

„Für uns steht außer Zweifel: Im Vorjahr hat es in Belarus einen Putschversuch gegeben. Anders kann man die Ereignisse von damals nicht nennen. Das waren bewährte Technologien einer Farbrevolution, die man hierzulande in einer radikalen Form anwenden wollte. Der Druck war präzedenzlos. Aber unser Staat hat diesem Druck standhalten können – alle Sicherheitssysteme haben ihre Widerstandsfähigkeit und Lebensfähigkeit unter Beweis gestellt“, sagte Andrej Schwed. „Wir haben uns mit neuen Technologien auseinandersetzen müssen. Sie haben unsere Realität in zwei parallele Welten geteilt – eine alltägliche und reale und eine virtuelle, die wir über Telegram-Kanäle aufgezwungen bekamen. Darauf waren wir nicht vorbereitet und erhielten einen sehr schweren Schlag. Aber wir arbeiten ununterbrochen daran, neue Formen und Mittel für den Kampf gegen diesen negativen Einfluss moderner Technologien zu finden. Denn heute werden immer mehr Menschen von destruktiven Telegram-Kanälen erfasst und beeinflusst.“

Nach Meinung des Generalstaatsanwalts sind solche Treffen mit Belegschaften sehr wichtig, besonders nach der Allbelarussischen Volksversammlung, die vor kurzem in Minsk stattgefunden hat. „Wir wollen mit Menschen über Themen reden, die sie bewegen. Die 6. Allbelarussische Volksversammlung hat Weichen für die weitere Entwicklung des Staates gestellt. Es gibt keine Tabu-Themen mehr. Was die Menschen so beunruhigt, reicht von kleinen Anliegen wie Beschäftigung und Löhne bis hin zu den globalen Fragen wir die Verfassungsreform, wirtschaftliche Entwicklung und Soziales“, sagte er.

Andrej Schwed sagte, dass es verschiedene Formen gibt, Informationen auszutauschen. „Die beste Form ist aber die, wenn auf Augenhöhe kommuniziert wird. Wenn die Menschen ihren Gefühlen Ausdruck verleihen können und Antworten bekommen. Und wenn dabei diskutiert wird. Das ist sehr wichtig“, fügte er hinzu.

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