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19 März 2024, 13:42

Schwed: Kein anderes Land hat im Krieg so viel Gewalt, Grausamkeit und Völkermord erlebt wie Belarus

OSARITSCHI, 19. März (BelTA) – Kein Land der Welt hat während des Großen Vaterländischen Krieges so viel Gewalt, Grausamkeit und einen derart schrecklichen Völkermord erlebt wie Belarus. Das sagte Generalstaatsanwalt Andrej Schwed bei einer Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Osaritschi. Die Häftlinge von Osaritschi wurden vor 80. Jahren durch die Rote Armee befreit. 
 
„Seit zwei Jahren ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft in der Strafsache wegen des Völkermordes an der belarussischen Bevölkerung. Dieses Verfahren hat auch der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko zur Chefsache gemacht. Die Besatzung dauerte 1133 Tage - das waren 1133 Tage der Gewalt, des Mordes, der Folter. Und diese Tage sollten in unseren Herzen bleiben“, betonte der Generalstaatsanwalt.
Er wies darauf hin, dass die Faschisten in den Jahren der Besatzung mehr als 12,2 Tausend Siedlungen ganz oder teilweise niedergebrannt und zerstört haben. Auf dem Territorium des Landes wurden mehr als 580 Todeslager errichtet. „Kein Land der Welt war jemals einer solchen Gewalt, einer solchen Grausamkeit, einem solchen Völkermord ausgesetzt“, betonte Andrej Schwed. 
Der Generalstaatsanwalt erinnerte daran, dass Belarus in diesem Jahr den 80. Jahrestag der Befreiung des Landes von den Nazis feiern wird. „Heute ist es wichtiger denn je, sich zu vereinen, wichtiger denn je, für unsere Wahrheit, für die Gerechtigkeit zu kämpfen“, sagte der Generalstaatsanwalt. „Wir gedenken heute aller, die hier und an Tausenden anderen Orten gefoltert, zu Tode gequält und auf barbarische Weise hingerichtet wurden. Wir müssen ihr Andenken ehren und stolz auf unser Land sein“.
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