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Gesellschaft
25 Januar 2021, 10:29

Shuk: Jugendarbeit kann den Staat retten

Dmitri Shuk. Foto: Screenshot Belarus 1
Dmitri Shuk. Foto: Screenshot Belarus 1

MINSK, 25. Januar (BelTA) – Die Jugendarbeit kann den Staat retten. Diese Meinung äußerte Direktor und Chefredakteur des Verlagshauses „Belarus segodnja“ Dmitri Shuk im „Club der Redakteure“ auf Belarus 1.

Dmitri Shuk machte darauf aufmerksam, dass die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Massenprotesten Teil einer heimtückischen Technologie ist, die auf eine lange Dauer ausgelegt ist. Denn: wer heute an illegalen Massenaktionen teilnimmt, wird morgen als wahlberechtigter Bürger abstimmen gehen.

„Will der Staat sich selbst retten, soll er heute schon eine vernünftige Jugendarbeit beginnen. Die jungen Menschen müssen über einen anderen, alternativen Standpunkt aufgeklärt werden, sie müssen es lernen, sich Gedanken zu machen, zu analysieren, Dinge kritisch zu betrachten“, glaubt er.

Der Leiter der Medienholding hält die Organisation der Proteste in Belarus und Russland für eine neue Etappe des Ost-West-Konflikts. Er zeigte sich überzeugt, dass die USA ihren Kampf gegen China und Russland fortsetzen werden. „Sie reden darüber und nennen es ihre eigene Politik. Diese Politik wird auch auf Belarus als Mitgliedsstaat der Union mit Russland projiziert. Warum ist Belarus die erste Zielscheibe? Die Antwort ist einfach: Belarus hat als erstes Land die Präsidentschaftswahlen durchgeführt. Und zweitens: in einem kleinen Staat ist es immer leichter, irgendwelche Technologien auszuprobieren“, führte Shuk aus.

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