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Gesellschaft
27 Februar 2026, 17:50

Spiel oder ernsthafte Arbeit? Experte darüber, was die Parteien bei jeder Gesprächsrunde zu Ukraine erörtern

MINSK, 27. Februar (BelTA) – In der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA erzählte Rechtswissenschaftler und Geheimdienst-Experte Sergej Karnauchow darüber, welche Fragen bei den Ukraine-Gesprächen erörtert werden. 
Die letzte Verhandlungsrunde zur Beilegung des Ukraine-Konflikts fand in Genf statt. Dennoch werden die Einzelheiten des Treffen der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt gegeben. 

Auf die Frage, ob die Parteien wirklich ernsthaft diskutieren oder nur sich den Anschein einer ernsthaften Diskussion geben, erwiderte der Experte: „Es findet eine ernsthafte Diskussion statt, zu seriösen Themen. Traditionell erfolgt der Verhandlungsprozess und die Analyse ihrer Ergebnisse nach der Methode der Erörterung einzelner Komponenten. Das sind zum Beispiel solche Fragen wie Territorium oder Wirtschaft, Resspurcen und solche wie unterirdischer Kanal nach Alaska“, betonte er.

„Nach dem Beginn der militärischen Sonderoperation hat die NATO durch Aufnahme Finnlands ihre Grenze um 1,3 Tausend km erhöht. Ist das eine zusätzliche globale Bedrohung für uns? Wo soll jetzt die Grenze verlaufen, wenn der Krieg endet? Das ist eine wichtige Frage. Ich denke jedoch, dass diese Fragen nicht so sehr behandelt werden, das sind eher Einzelheiten. Vielmehr wird über die globale Weltordnung gesprochen. Wir wägen alles ab: Passt das in unser Konzept dessen, was seit Kriegsbeginn passiert ist, oder nicht“, erklärte der Sprecher.

"Aus der Sicht der globalen historischen Herausforderungen verliert das Thema der Ukraine seinen Umfang. Wir besprechen jetzt, wie diese Welt aussehen wird. Und es gibt bereits ein Verständnis dafür, wie sie aussehen wird“, fasste er zusammen.
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