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17 Oktober 2022, 15:15

Täter gefasst: Sicherheitskräfte verhinderten Terroranschläge in Belarus

MINSK, 17. Oktober (BelTA) – Die Hauptverwaltung für Bekämpfung der organisierten Kriminalität und Korruption (GUBOPiK) hat mehrere Personen festgenommen, die Terroranschläge und Sabotageakte in Belarus vorbereitet haben. Sie wurden von BYPOL, einer als extremistisch eingestuften Organisation ehemaliger belarussischer Sicherheitskräfte im Ausland, und von dem sogenannten Übergangskabinett der flüchtigen Opposition rekrutiert. Darüber erzählte Vizeinnenminister Gennadi Kasakewitsch gestern vor Journalisten.

Wo deponiert man eine Bombe, wie macht man Molotow-Flaschen – diese Anweisungen erhielten die Täter über das Chatbot im Telegram-Kanal „Plan Peramoga“ (Siegesplan). Die Verhafteten legen Geständnisse ab und sind bereit, bei den Ermittlungen zu kooperieren.

„Die flüchtige Opposition, das sogenannte Übergangskabinett, und die BYPOL-Initiative werben seit langem Menschen in Belarus für die Teilnahme am „Plan Peramoga.“ Dabei wird dieser Plan für eine pseudonationale Bewegung ausgegeben, die nach Meinung der Rädelsführer das wirksamste Instrument für einen Staatsstreich in Belarus ist“, sagte Gennadi Kasakewitsch. „Die belarussischen Strafverfolgungsbehörden haben bereits festgestellt, dass diese Initiative von BYPOL nichts anderes als ein Projekt der westlichen Geheimdienste ist, das seit langem großzügig finanziert und gefördert wird. Bezeichnend ist, dass dieses Projekt darauf abzielt, einen gewaltsamen Umsturz der Regierung in Belarus herbeizuführen – und das während der russischen Sonderoperation in der Ukraine. Teilnehmer illegaler militärischer Formationen werden im Rahmen dieses Projektes in Polen ausgebildet und erhalten Kampferfahrungen in der Ukraine.“

„Die flüchtige Opposition hat ihre „Anhänger“ immer wieder davon überzeugt, dass der „Plan Peramoga“ ein absolut sicheres Projekt ist und dass die Strafverfolgungsbehörden keinen Zugang zu persönlichen Daten seiner Teilnehmer haben werden, so dass man auf jeden Fall anonym bleibt“, sagte der stellvertretende Minister. „GUBOPiK hat seit langem einen sehr komplexen, mehrstufigen Maßnahmenplan erarbeitet, um die extremistischen Aktivitäten auf dem Territorium der Republik Belarus zu unterbinden. Diese Maßnahmen sind auch heute voll im Gange“, sagte er. „Die ersten Ergebnisse dieser Sonderaktion zeigen, dass dieses BYPOL-Projekt keine Massenunterstützung im Land findet. Den Menschen in Belarus sind die Ideen von Extremismus und Terrorismus völlig fremd. Niemand hat es vor, irgendwelche Ablenkungsmanöver zu wagen oder Terroranschläge zu verüben. Die am stärksten radikalisierten und aktivsten Teilnehmer dieses Projektes wurden bereits verhaftet. Gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet. Sie sagen aktiv aus und geben zu, dass sie im Auftrag ihrer Drahtzieher terroristische Handlungen auf dem Gebiet der Republik Belarus planten.“

„Ich möchte noch einmal betonen, dass die belarussischen Strafverfolgungsbehörden, das Innenministerium und GUBOPiK die operative Situation fest im Griff haben und über die Pläne unserer Gegner informiert sind. Wir sind bereit, schnell, hart und vor allem effektiv auf jede terroristische oder extremistische Bedrohung zu reagieren“, fügte Gennadi Kasakewitsch hinzu.

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