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Gesellschaft
13 September 2021, 14:34

Teilnehmer internationaler Konferenz wollen Resolution zu Sanktionen an EU, IAO und UNO übermitteln

MINSK, 13. September (BelTA) – Die Schwäche westlicher Kritiker von Belarus zeigt sich darin, dass sie nicht einmal imstande sind, eine vernünftige Antwort auf die Position der belarussischen Werktätigen zu geben. Das erklärte der stellvertretende Vorsitzende der belarussischen Gewerkschaftsföderation Wadim Gratschow auf der internationalen Konferenz „Auswirkung globaler wirtschaftlicher Herausforderungen auf Sozial- und Arbeitsrecht“, die am 13. und 14. September in Minsk stattfindet.

Die Föderation der Gewerkschaften setzt sich seit Dezember 2020 gegen die illegale Sanktionspolitik ein. Seitdem hat sie die Appelle an die Internationale Arbeitsorganisation, den UN-Menschenrechtsrat und den UN-Sonderberichterstatter für die Lage der Menschenrechte in Belarus gerichtet. Darüber hinaus wurde ein offener Brief an den Rat der Europäischen Union geschickt, in dem sich die belarussischen Arbeitnehmer gegen die Einführung von Wirtschaftssanktionen geäußert haben und der von mehr als 1130 Tausend Menschen unterzeichnet wurde.

„Wir haben die Unterschriften sehr schnell gesammelt. Das heißt, unsere Arbeitskollektive, der reale und der öffentliche Sektor, die Studenten haben innerhalb von 10 Tagen darauf reagiert. Und wir haben diese Unterschriften weitergeleitet. Worin besteht die zynische Position des Westens? Er hat auf das Anliegen der belarussischen Werktätigen keine verständliche Antwort gegeben. Das ist der Ausdruck ihrer Schwäche. Wir wissen, wo wir Recht haben, und wir werden unsere Gegner darauf hinweisen. Und dann werden wir ihnen den von uns berechneten Schaden in Rechnung stellen", sagte Gratschow .

Am Forum in Minsk nahmen angesehene in- und ausländische Fachleute, Völkerrechtsexperten, Vertreter von UN-Organisationen und UN-Gremien, Justizbehörden, Botschafter ausländischer Staaten, Abgeordnete und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens teil. Zwei Tage lang werden sie über Initiativen zur Erhaltung der Stabilität in der Welt und der Grundrechte der Menschen diskutieren. Eines der zentralen Themen des Forums wird die Rechtswidrigkeit von Wirtschaftssanktionen sein.

Zum Abschluss der Konferenz soll eine Resolution verfasst und an die EU, IAO und UNO geschickt werden, um die internationalen Organisationen aufzufordern, „die Schutzmechanismen anzuwenden, die derzeit bestehen, aber nicht gegen unser Land eingesetzt werden“.

„Die westlichen Länder, der sogenannte kollektive Westen hat die Rolle des UN-Sicherheitsrates übernommen und ergreift einseitig und ohne jede Begründung wirtschaftliche Maßnahmen gegen unser Land und einzelne Unternehmen“, sagte Wadim Gratschow. „Im Abschlussdokument werden wir die Aktionen des kollektiven Westens bewerten und auf die Verletzung der UN-Charta und anderer Dokumente hinweisen.“

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