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04 November 2022, 19:34

Testproduktion des belarussischen Impfstoffs gegen COVID-19 soll im November anlaufen

GOMEL, 4. November (BelTA) – Im November soll die Testproduktion des belarussischen Impfstoffs gegen COVID-19 beginnen, teilte der stellvertretende Gesundheitsminister und leitender Sanitätsarzt Alexander Tarassenko den Journalisten mit.

Alexander Tarassenko erinnerte daran, dass die Produktion eines eigenen Vakzins gegen COID-19 bereits im vergangenen Jahr angekündigt wurde. Ein Laborprototyp des Impfstoffs ist inzwischen entwickelt worden. „Derzeit wird das Labor in der Region Witebsk auf der Basis des Pharmabetriebs BelVitunifarm nachgerüstet. Ich denke, dass wir im November eine Versuchshalle eröffne, um den Transfer und die erste Testpartie des Impfstoffs zu ermöglichen. Das bedeutet nicht, dass dieser Impfstoff sofort in die Apotheken kommt“, sagte er.

Zunächst sollte der Impfstoff vorklinischen und anschließend klinischen Prüfungen unterzogen werden, unter anderem an der Staatlichen Medizinischen Universität Gomel.

„Unser Ziel ist es, einen Impfstoff zu entwickeln, der nicht nur gegen COVID-19 wirksam sein soll, sondern auch gegen andere Infektionen“, fügte der leitende Sanitätsarzt hinzu. „Das gilt insbesondere für die Infektionen, gegen die eine Impfung im nationalen Impfkalender vorgesehen ist. Ich gehe davon aus, dass wir in naher Zukunft soweit sein werden und den Prozess in Gang setzen.“

Zur COVID-19-Infektion sagte Alexander Tarassenko: Alle Präventionsmechanismen und Fragen im Zusammenhang mit der Behandlung und Diagnose sind vollständig geklärt. „Viel wichtiger ist aber die Impftaktik. Ihr Ziel ist es, die Inzidenz zu senken, die Risiken für schwere Verläufe zu reduzieren und den Krankenhausaufenthalt so kurz wie möglich zu machen“, betonte der leitende Sanitätsarzt.

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