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29 Januar 2024, 09:53

"Überlegenheit in allen Bereichen erreicht". Militärexperte über wachsende Fähigkeiten der russischen Armee

MINSK, 29. Januar (BelTA) - In der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA äußerte der Militärexperte und politische Analyst Yaakov Kedmi zur Entwicklung der Konfrontationsfähigkeiten der russischen Armee im Rahmen der militärischen Sonderoperation.

 

Zum Thema des Ausbaus der Offensivfähigkeiten der russischen Armee bei der Sonderoperation bemerkte Yaakov Kedmi: "Russland steht jetzt kurz vor einer deutlichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit der russischen Artillerie im Gegenbatteriekampf. Bislang wurden die Hauptaufgaben an diesem oder jenem Frontabschnitt von der Artillerie gelöst. In Bezug auf Menge, Genauigkeit und Reichweite ist Russland heute in all diesen Bereichen überlegen. Früher gab es nur die Überlegenheit bei der Quantität. Die ukrainische Armee hatte dank westlicher Unterstützung einen Vorteil bei der Genauigkeit und der Reichweite im Gegenbatteriekampf. Heute, mit der Einführung neuer Artilleriearten (egal wie man sie nennt), ist genau das Gegenteil der Fall." "Russland fügt den Luftabwehrsystemen der Ukraine mit Hilfe von Drohnen den größten Schaden zu. Das wiederum erlaubt es Russland, mehr und mehr die Luftstreitkräfte einzusetzen. Sie ist sehr effektiv. Und wenn es darum geht, Artillerie, diese oder jene technische Mittel des Gegners zu vernichten, ist die russische Armee in dieser Hinsicht immer mehr im Vorteil", sagte der Militärexperte.  

 

Er fügte hinzu: "All das kann dazu führen, dass, auch ohne eine Offensive zu starten, der verstärkte Beschuss von russischer Seite dazu bringen kann, dass in den ukrainischen Stellungen einfach niemand mehr am Leben bleibt. Und die Artillerie wird vernichtet und die Vorräte auch."

"Die seit Ende letzten Jahres geänderte Taktik der russischen Armee, Lagerhäuser, Nachschubwege, Produktionsstätten und die verbliebene Militärindustrie zu zerstören, führt dazu, dass die Ukraine zusätzlich zu den Verlusten an der Front einfach mehr und mehr unbewaffneter wird", resümiert Yaakov Kedmi.

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