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23 Juni 2022, 12:34

Ukrainischer Blogger Podoljaka über Selenskyj: „Er ist in der Tat eine Marionette“

Wolodymyr Selenskyj. Foto: president.gov.ua
Wolodymyr Selenskyj. Foto: president.gov.ua

MINSK, 23. Juni (BelTA) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird so lange an der Macht bleiben, bis er von Großbritannien und den USA unterstützt wird. Das sagte der ukrainische Blogger Juri Podoljaka auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA im Projekt „Thema im Gespräch“.

„Solange Selenskyj von Briten oder Amerikanern unterstützt wird, wird er an der Macht bleiben. Sein weiteres Schicksal liegt in ihren Händen. Ich schließe nicht aus, dass seine Bodyguards, die aus Großbritannien oder den USA stammen, ihn erschießen und das Moskau in die Schuhe schieben werden. Seine Amtszeit ist nicht mehr zweckmäßig. Wir haben es mit einem anderen Szenario zu tun. Er ist eigentlich schon eine Marionette, die nicht einmal für ihre eigene Sicherheit verantwortlich ist. Er wird getötet werden, wenn die Briten und Amerikaner ihn als Opfer sehen wollen“, sagte Podoljaka.

Der politische Beobachter stellte fest, dass der Ukraine im Winter ein schweres Schicksal bevorsteht. „Nehmen wir den Wohnungs- und Versorgungssektor: Das System wurde schon oft geflickt, aber irgendwie hat es überlebt. Niemand hat dort viel Geld investiert, wie zum Beispiel in Belarus oder in Russland. In der Ukraine stand dieser Sektor mit einem Fuß im Grab. Jeden Sommer wurde er geflickt, aber heute gibt es dafür kein Geld. Lokale Behörden kümmern sich nicht darum. In einigen Städten ist das System zusammengebrochen, und die Menschen werden dort frieren“, sagte Juri Podoljaka. „Lebensmittel sind jetzt verfügbar, aber zu welchem Preis? In diesem Jahr wird das geerntet, was im Vorjahr gesät wurde. Früher war die Ukraine ein Exporteur von Geflügelfleisch, und es wurde viel Geflügel nicht nur für den heimischen Verbrauch gezüchtet. Doch als die militärischen Handlungen begannen, wurde vielen Geschäftsleuten klar, dass sie diesem Geschäft ein Ende setzen und das Geld abziehen mussten. Sie schlachten Vieh und Geflügel, aber sie schaffen nichts Neues. Bislang sind die Fleischpreise erschwinglich, aber was weiter kommt, ist schwer vorzustellen. Sie treiben die Preise für die Heizung in die Höhe. Ich habe schon gesehen, wie Autos auf Brennholz umgestellt werden. Das ist das 19. Jahrhundert.“

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