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Veljko Kovačević: Serbien hat ein Herz für Belarus

Gesellschaft 13.02.2020 | 19:01

MINSK, 13. Februar (BelTA) – Serbien hat ein Herz für Belarus und seine Einwohner. Das erklärte Botschafter Serbiens in Belarus Veljko Kovačević heute im Haus der Freundschaft. Hier fanden Veranstaltungen zum serbischen Nationalfeiertag - dem Tag der Staatlichkeit - statt.

Der Botschafter ist seit sechs Jahren in Minsk tätig. Er stellte fest, dass er zuvor viel über Belarus wusste, aber erst jetzt, wo er seiner diplomatischen Tätigkeit nachgeht, ein Gefühl für Belarus entwickelt hat.

„Serbien und Belarus pflegen gegenseitig vorteilhafte Beziehungen, die auf Vertrauen, Offenheit und tiefem Respekt basieren“, sagte der Botschafter. „Die Grundlage für dieses Vertrauen wurde von den Staatschefs der beiden Länder gelegt. Die jüngsten belarussisch-serbischen Gespräche auf höchster Ebene fanden im Dezember 2019 in Belgrad statt. Dort haben die Parteien ihre Absicht bestätigt, fruchtbare Kontakte in allen Bereichen fortzusetzen.“

Der Diplomat drückte Belarus Dankbarkeit für die Unterstützung Serbiens auf der Weltarena aus. „Ich weiß, dass die Menschen in Belarus Serben für ihre Freunde halten. Auch Serbien hat viel Herz für Belarus und seine Menschen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind neben den zwischenstaatlichen Beziehungen sehr wichtig“, sagte er.

Die stellvertretende Leiterin der Europa-Abteilung im belarussischen Außenministerium Jelena Schpakowa stellte wiederum fest, dass Belarus und Serbien vor allem eine geistige Nähe spüren. „Unsere Länder pflegen sehr gute Kontakte. Wir haben kein Visum, zwischen Minsk und Belgrad gibt es eine direkte Flugverbindung. Unsere Staatschefs sind Freunde, und das spiegelt ein großes gegenseitiges Interesse an einer umfassenden Zusammenarbeit wider. Zwischen den Außenministerien wurden gute Kontakte geknüpft. Auch die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen entwickeln sich intensiv. Belarussische Busse gehen in vielen serbischen Städten auf Linie , belarussische Traktoren sind auf serbischen Ackerfeldern im Einsatz. Die Staaten entdecken immer neue Bereiche von gemeinsamem Interesse, darunter auch im technologischen Sektor.“

Der Vorsitzende der Gesellschaft „Belarus-Serbien“, Professor an der Belarussischen Staatlichen Universität Iwan Tscharota sprach ausführlich über die belarussisch-serbischen Beziehungen im Kultur- und Bildungsbereich. Beim Treffen wurden Gedichte und Lieder in zwei Sprachen vorgetragen. Unter den Gästen waren auch Studenten, die die serbische Sprache studieren.

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