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Gesellschaft
13 Januar 2021, 16:43

Verlag „Belarussische Enzyklopädie“ präsentiert Neuerscheinungen 2020

MINSK, 13. Januar (BelTA) – Die Direktorin des Verlags „Belarussische P.-Browka-Enzyklopädie“ Olga Wanina hat heute vor Journalisten erzählt, welche Bücher im Jahr 2020 im Verlag erschienen waren.

„In erster Linie unterstützt der Verlag aktiv jene Projekte, die sich auf die Geschichte des Staates, seine kulturellen und sozialen Aspekte beziehen. Auch im Jahr 2020 gaben wir Bücher heraus, die über das Leben und Schaffen berühmter Belarussen erzählen“, erzählte Wanina.

Die Schüler haben im Vorjahr viel Neues über belarussische Aufklärer und geistige Führer der Nation erfahren. Die reich illustrierte und in lakonischer Sprache verfasste „Geschichte für Schulkinder“ macht die neugierigen Leser mit den Highlights der Weltgeschichte bekannt.

Auch einzelne Personen wurden im Vorjahr nicht vergessen. Die Wladimir-Korotkewitsch-Enzyklopädie war eines der größten und kompliziertesten Projekte des Jahres 2020. Das Werk umfasst über 1000 Beiträge, zahlreiche Fotos und Illustrationen zum Leben und Schaffen des belarussischen Schriftstellers. Eine linguistische Analyse der Werke von Korotkewitsch ergab einen sehr interessanten und ungewöhnlichen Blick auf das literarische Erbe des Autors. Dem Verlag gelang es, mit Menschen in Verbindung zu kommen, die Wladimir Korotkewitsch persönlich kannten – aus diesen Begegnungen entstand ein ganzes Kapitel mit Erinnerungen an den großen Meister.

Der Verlag präsentierte das neue Buch des Geschichtswissenschaftlers und Fremdenführers Iwan Sazukewitsch „Minsk: Aus den Trümmern zu einer blühenden Stadt“, das die belarussische Hauptstadt unter einem ganz unerwarteten Blickwinkel zeigt.

Über belarussische Maler der 1920-1930-er Jahre erzählen die Autoren im Album „Paradies und Schmerz im Land der Sänger...“ Die Ausgabe präsentiert Grafiken der Künstler zum Thema „Belarussische Ethnografie“: ethnische Einwohnertypen von Belarus, ländliche Räume und Stadtlandschaften, Architekturdenkmäler, traditionelle Volkskunst und Gewerbe. Alle Grafiken stammen aus den Beständen des Nationalen Historischen Museums.

Im Jahr 2020 sind im Verlag Belarussische Enzyklopädie mehrere Fotoalben erschienen. Kunstfreunde erfahren viel Interessantes über die Aquarellmalerei in Belarus und ihre berühmtesten Vertreter (200 Werke, 65 Künstler), über das Leben und Werk von Ferdinand Ruschiz, dem berühmten Grafiker, Bühnenbildner und Pädagogen.

Die bekannte belarussische Schriftstellerin, Historikerin und Literaturpreisträgerin Natalja Golubewa veröffentlichte im Verlag zwei neue Bücher über Kyrill Masurow, Nadeshda Grekowa und Michail Malinin – drei hervorragende politische Persönlichkeiten, die das Leben der Republik Belarus im 20. Jahrhundert entscheidend mitgeprägt haben.

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