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Gesellschaft
16 Mai 2022, 09:30

Verteidigungsminister stellt OVKS-Erweiterung in Aussicht

MINSK, 16. Mai (BelTA) – Die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit hat alle Chancen auf Erweiterung. Diese Meinung äußerte Verteidigungsminister Wiktor Chrenin in einem Interview mit der Militärzeitung „Beloruskaja wojennaja gazeta.“

Am 15. Mai wurde der 30. Jahrestag des Vertrags über kollektive Sicherheit und der 20. Jahrestag der OVKS gefeiert. Der belarussische Verteidigungsminister stellte fest, dass sich die Organisation in dieser Zeit ständig weiterentwickelt hat. „Inhaltlich und strukturell ist die OVKS so geschaffen, dass sie sich in einer permanenten Entwicklung befindet. Jährlich finden Übungen und Trainings statt. Auf der Grundlage dieser Ereignisse werden Schlussfolgerungen gezogen, Entscheidungen getroffen und die Organisation entwickelt sich weiter“, sagte Chrenin. Der nächste Entwicklungsbereich der OVKS ist zum Beispiel die Bekämpfung biologischer Bedrohungen. Bis Ende dieses Jahres sollen geeignete Formationen für den Strahlen-, chemischen und biologischen Schutz entstehen.

Der Verteidigungsminister hat angenommen, dass sich die Organisation erweitern wird. „Wir werden bald sehen, wie sich die Weltordnung verändern wird. Aber die OVKS hat ihre Kampfbereitschaft und ihre Friedfertigkeit unter Beweis gestellt, und ich denke, in ein paar Jahren wird sie nicht mehr aus sechs Ländern bestehen. Es werden Dutzende von Staaten sein, die Wert auf Frieden und Stabilität legen, und nicht auf Aggressivität und die Veränderung des politischen Systems anderer Staaten“, so der Minister.

Aus seiner Sicht wird die Organisation einen Wandel erleben und auf aktuelle Bedrohungen reagieren wird. „Es entstehen immer neue Bedrohungen und Herausforderungen. Natürlich glaube ich nicht, dass die Farbrevolutionen, der Terrorismus, der Drogenhandel, der Menschenhandel und die biologischen Bedrohungen irgendwohin verschwinden werden. Vor diesem Hintergrund wird sich die Organisation weiterentwickeln und Kräfte und Mittel finden, um neuen Herausforderungen und Bedrohungen entgegenzuwirken“, betonte Wiktor Chrenin.

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