MINSK, 30. November (BelTA) - Belarus ist zu einem Dialog mit NATO-Mitgliedsstaaten bereit, um die Sicherheit in der osteuropäischen Region zu gewährleisten. Das sagte der stellvertretende Verteidigungsminister der Republik Belarus Waleri Rewenko in einem TV-Interview.
Die Beziehungen zwischen Belarus und den NATO-Mitgliedsstaaten sind problematisch, betonte der Vizeminister. „Es ist deshalb passiert, weil der Westen die Republik Belarus seinen eigenen Interessen, Narrativen und sicherheitspolitischen Zielen in der osteuropäischen Region unterwerfen wollte. Daraufhin beschloss der Westen, die Republik Belarus zu isolieren und einen gewissen wirtschaftlichen, politischen, moralischen Schaden zuzufügen. Das heißt, es wurden mehrere Maßnahmen getroffen, um die Republik Belarus fremden Interessen zu unterwerfen“, sagte er.
„Natürlich sind wir damit nicht einverstanden. Wir haben unsere eigene Politik, Politik der guten Nachbarschaft. Sie zielt auf die Gewährleistung der Sicherheit in der osteuropäischen Region ab. Das stimmte mit den Visionen des Westens nicht überein. Und diese Situation hat unsere Beziehungen mit dem Westen, mit der EU und mit den NATO-Ländern maßgebend geprägt“, bemerkte Rewenko.
„Dennoch setzen wir unsere Kontakte mit den westlichen Staaten fort. Wir haben 10 NATO-Mitgliedsstaaten in Belarus akkreditiert. Wir sind bereit, ihnen unsere Position darzulegen. Wir sind auch bereit, ihre Position zu hören und zu einem gewissen Konsens zu kommen. Das tun wir für die Sicherheit in unserer Region“, resümierte der Vizeminister.
