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26 April 2022, 12:17

Vizeaußenminister: Belarus gewährleistet volle Transparenz des AKW-Betriebs

MINSK, 26. April (BelTA) – In Belarus wird alles dafür getan, um die Transparenz des AKW-Betriebs zu gewährleisten. Das sagte Vizeaußenminister von Belarus Juri Ambrasewitsch heute vor Journalisten.

Anlässlich des 36. Jahrestages der Tschernobyl-Tragödie fand heute im Minsker Freundschaftspark eine Kranzniederlegung zu den Gedenkzeichen „Den Opfern von Tschernobyl“ und „Friedensstein Hiroshima“ statt.

„Der 26. April ist nicht nur ein Tag, an dem wir der Tschernobyl-Opfer gedenken, sondern auch ein Tag, an dem wir unsere Blicke in die Zukunft richten. Aus diesem Grund ist der Bau und der Betrieb des Kernkraftwerks in Ostrowez ein sehr wichtiges Anliegen der belarussischen Regierung. Unser Staat tut alles, um die Transparenz des AKW-Betriebs zu gewährleisten, darunter mit Hilfe internationaler Mechanismen“, sagte Juri Ambrasewitsch.

Er stellte mit Bedauern fest, dass dieser Ansatz nicht von allen Ländern verfolgt wird. „Eine große Besorgnis rufen die jüngsten Aktivitäten im Kernkraftwerk Ignalina hervor. Ich möchte anmerken, dass sich die litauische Seite ihren Verpflichtungen gegenüber der IAEO entzieht. Wir erwarten von ihnen eine ernsthaftere bilaterale Zusammenarbeit“, betonte der stellvertretende Minister.

Auch die jüngsten Ereignisse in der Ukraine, die sich in Kernkraftwerken zugetragen haben, geben Anlass zur Sorge. „Gestern haben russische Diplomaten in der UNO über die von der ukrainischen Armee geplanten Provokationen auf Nuklearobjekten erzählt. Das ist besorgniserregend. Natürlich verdient dieses Thema sowohl in Belarus als auch auf der internationalen Bühne große Aufmerksamkeit“, schloss Juri Ambrasewitsch.

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