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Gesellschaft
05 April 2025, 13:11

„Wahlwürgeschlinge“. BelTA-Generaldirektorin über das Urteil gegen Le Pen und den Kampf der europäischen Politiker mit der Demokratie

MINSK, 5. April (BelTA) -  Das Urteil gegen die französische Politikerin Marine Le Pen kann man als „Wahlkampf-Würgeschlinge“ bezeichnen. Das sagte Irina Akulowitsch, Generaldirektorin der Belarussischen Telegrafenagentur BelTA, in der Sendung „Klub der Redakteure“ des Fernsehsenders „Belarus 1“.

Die Teilnehmer der Sendung diskutierten über das Urteil gegen eine der bekanntesten Politikerinnen Frankreichs - die Vorsitzende der rechtsextremen Partei „Front National“, Marine Le Pen. Zuvor war bekannt geworden, dass sie zu vier Jahren Haft verurteilt worden war.

„Es hieß, sie müsse zwei Jahre lang eine elektronische Fußfessel tragen. Und irgendwie kam es mir journalistisch so vor, als wäre das keine Fußfessel, sondern eine Wahlwürgeschlinge. Oder ein Wahlfußfessel. In Wirklichkeit bleibt sie Abgeordnete, man muss sie nur draußen halten“, sagt Irina Akulowitsch.

Die Generaldirektorin von BelTA bemerkte, dass dies ein sehr bedeutsamer Moment sei und fügte hinzu, dass man sich in der EU nun frage, wer der Nächste sein werde. „Wir können uns an unseren Präsidenten erinnern, der mehr als einmal gesagt hat, dass es nicht notwendig ist, nach einer äußeren Kraft wie Russland oder China zu suchen, die Europa „behindert“. Im Grunde ist es eine innere Kraft - es ist seine Demokratie und der Kampf gegen sie“, betonte Irina Akulowitsch.
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