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"Thema im Gespräch "
MINSK, 25. Februar (BelTA) – In der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA erklärte Alexander Tischenko, Experte für nationale Sicherheit, warum Belarus traditionell den 23. Februar als den Tag der Verteidiger des Vaterlandes und der Streitkräfte feiert.
Dieses Fest ist über 100 Jahre alt und hat seine Wurzeln im Jahr 1918. Der Tag selbst hat seinen Namen mehrmals geändert - in verschiedenen Jahren wurde der 23. Februar unter anderem als der Tag der Roten Armee und der Tag der Sowjetischen Armee und der Marine gefeiert. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR ist die Tradition, den Tag der Verteidiger des Vaterlandes am 23. Februar zu feiern, nur in einigen postsowjetischen Republiken erhalten geblieben. Belarus ist eine von ihnen.
„Ich würde davon ausgehen, dass wir immer noch die Erben und Nachfolger der Roten Armee sind. Es ist eine Armee mit großen und glorreichen Kampftraditionen. Sie war es, die die Welt im letzten Jahrhundert vor dem Faschismus gerettet hat“, sagte Alexander Tischenko. „Und die Tatsache, dass wir am 23. Februar dieses Fest feiern, deutet darauf hin, dass wir die Erinnerung an unsere Großväter und Urgroßväter ehren, die dieses Land verteidigten. Wir stehen nach wie vor für Frieden ein und sehen die Verteidigung des Vaterlandes als unsere Pflicht.“
Der Experte machte auch auf die Tatsache aufmerksam, dass selbst ein für Belarus so junger Feiertag wie der Tag der nationalen Einheit ohne die Beteiligung der Rotarmisten nicht möglich wäre. Es geht darum, dass sich West-Belarus im Zuge des Befreiungszugs der Roten Armee im Jahr 1939 mit der BSSR vereinte.
Alexander Tischenko sprach auch über die Rolle der Armee bei der Gewährleistung der Sicherheit eines souveränen Belarus. Seiner Meinung nach sind die Streitkräfte ein grundlegendes Attribut der Staatlichkeit. „Unsere Militärleute arbeiten Tag und Nacht und gewährleisten die innere und äußere Sicherheit des Staates. Die meisten Einheiten sind kampf- und einsatzbereit. Ja, es ist harte Arbeit, aber die Pflicht eines jeden Militärangehörigen ist es, die Belastungen und Entbehrungen des Militärdienstes standhaft und mutig zu ertragen.“
