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Gesellschaft
26 Oktober 2022, 14:15

Was ist heute wirklich los? Staatssekretär des Sicherheitsrates Wolfowitsch über Informationskrieg

GOMEL, 26. Oktober (BelTA) – Die Belarussen haben einfach kein Recht darauf, alles zu verlieren, was in den vergangenen Jahren im Land geschaffen worden ist. Das sagte Staatssekretär des Sicherheitsrates Alexander Wolfowitsch heute bei einem Treffen mit Arbeitskollektiven der Region Gomel.

„Gegen Belarus wurde ein hybrider Krieg entfesselt. Im Vordergrund steht der Informationskrieg, in dem in erster Linie die US-Geheimdienste agieren. Sie versuchen, den Menschen in Belarus ein bestimmtes Bild von sich zu suggerieren. Sie wollen unschuldig erscheinen und behaupten, dass alles, was sie tun, gut und richtig ist“, betonte Alexander Wolfowitsch. Der Westen kontrolliere heute das Internet komplett. Informationskanäle, die dem Westen nicht gefallen würden, würden blockiert. „Der Westen betreibt eine Informationspolitik, die ihm passt, und berichtet einseitig und parteiisch. In den Medien findet ein gewaltiger Einfluss auf die jungen Menschen statt“, erklärte er.

Nach Angaben des Staatssekretärs des Sicherheitsrates haben die belarussischen Medien inzwischen gelernt, auf die Situation prompt zu reagieren. „Leider konsumieren viele von uns heute nicht so gern offizielle Nachrichten. Die Menschen ziehen es vor, sich über Messaging-Dienste zu informieren“, stellte Wolfowitsch fest.

Deshalb hat das Staatsoberhaupt beschlossen, die Menschen bei solchen Treffen darüber zu informieren, was heute wirklich passiert, welche Ziele der Westen verfolgt und was im Land getan wird, um Herausforderungen und Bedrohungen zu neutralisieren, damit das Leben in Belarus friedlich verläuft.

„Belarus ist heute ein Land, in dem man ruhig leben und arbeiten kann. Wir haben uns an unser friedliches und komfortables Leben gewöhnt und sehen oft nicht, was heute in den postsowjetischen Republiken vor sich geht, wie es dort um den Komfort bestellt ist. Viele bleiben auf dem Niveau der 1980er Jahre. Alles bleibt so, wie es damals gebaut wurde. Belarus hat einen großen Schritt nach vorn gemacht. Und wir haben einfach kein Recht, das alles zu verlieren“, resümierte der Staatssekretär des Sicherheitsrates.

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