MINSK, 27. Februar (BelTA) - In einer der militärischen Einheiten des operativen Kommandos West laufen derzeit im Rahmen der landesweiten Überprüfung der Streitkräfte Übungen mit einberufenen Reservisten. Das teilte der Pressedienst des Verteidigungsministeriums mit.
Reservisten lernen, wie man moderne Fahrzeuge steuert, Rundfunkstationen bedient, Kommunikationsstationen aufstellt und Waffen sowie Militärtechnik benutzt. Außerdem müssen sie noch Normen für spezielle Ausbildung erfüllen können.
„Ich habe vor 7 Jahren meinen Wehrdienst abgeschlossen und wurde zum ersten Mal als Reservist einberufen. Die Stimmung ist großartig! Ich habe Glück gehabt - die Übungen findet in meiner Einheit statt. Mir ist hier alles vertraut. Im Unterricht habe ich mein Wissen erfrischt und viel Neues dazu gelernt: Die Militärs müssen neue Felder betreten. Heute gibt es neue Muster für Kommunikationstechnik, neue taktische Methoden. Solche Treffen sind notwendig. Wir müssen jederzeit bereit sein, unser Heimatland zu verteidigen“, sagt Pawel Prochorow.
Alexander Romantschuk ist Unteroffizier der Reserve. Er diente vor 11 Jahren in der Fernmeldebrigade 86. Mit der Wehrübung ist er zufrieden. Er war heute am Schießstand.
„Ich habe mit großem Interesse die Schießübung mit einer Kalaschnikow absolviert. Solche Übungen sollte man nicht fürchten. Wir bekommen nur positive Eindrücke“, betonte der Reservist.
„Was wir während der Wehrübungen tun, das sind alles reale Dinge: Wir schauen uns die Militärtechnik an und lernen sie zu bedienen. Schießen, technische Ausbildung, Erste Hilfe – das alles ist im Programm. Wir haben ein freundliches Team, wir helfen uns gegenseitig. Ich bin sicher, dass wir die Prüfungsaufgaben erfolgreich bewältigen werden“, sagt Kyrill Schablinski.
Sergej Chomitsch ist heute bei den Wehrübungen Fahrer, vor 26 Jahren leistete er den Wehrdienst als Mechaniker. Er führ das gepanzerte Fahrzeug BMP-2. Heute ist er kinderreicher Vater, deshalb wurde er bislang nicht als Reservist einberufen. „Die Kinder sind bereits erwachsen geworden, es ist Zeit, das eigene Wissen und Können zu aktualisieren und sich daran zu erinnern, was man früher gelernt hat. Ich fahre alle Typen von Fahrzeugen und kann meine Erfahrungen in der Reparatur und Wartung der Militärtechnik mit jüngeren Kameraden gern teilen“, sagt er.
