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Gesellschaft
06 April 2022, 13:05

„Westen brauchte einen Vorwand für neue Sanktionen“: Gigin über Provokation in Butscha

MINSK, 6. April (BelTA) – Der Westen brauchte einen Vorwand für neue Sanktionen gegen Russland und Belarus, deshalb wurde in Butscha eine Provokation organisiert. Diese Meinung äußerte Vorstandsvorsitzender des Belarussischen Vereins „Snanije“ („Wissen“) Wadim Gigin dem Rundfunk Alfa Radio.

„Heute sind alle Voraussetzungen für einen Abbruch diplomatischer Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland gegeben. Ich glaube nicht, dass die Verbindungen endgültig abgebrochen werden, alles hängt von der jeweiligen Situation ab. Die USA und die EU wollen Belarus und Russland an die Wand drücken, aber wir sind keine Staaten, die es sich gefallen lassen“, sagte Wadim Gigin.

Seiner Meinung nach braucht der Westen eine ständige Eskalation. „Waffenlieferungen, Embargo für russisches Gas, Grenzschließungen, Ausweisung von Diplomaten – der Westen suchte nur nach einem Vorwand. Man hat sich an die Situation in der Ukraine gewöhnt, und es gab keine neuen Reaktionen. Deshalb hat das Kiewer Regime eine Provokation in Butscha organisiert. Auf sie folgten dann alle weiteren Maßnahmen, die wiederum nach einem vorher festgelegten Plan konzipiert wurden. Unsere Gegner brauchen keine überzeugenden Beweise, dass die Fotos gefälscht sind. Eine bloße Erklärung, dass „etwas“ geschehen ist, hätte ihnen gereicht. Sie haben nur auf einen neuen Vorwand gewartet“, sagte Wadim Gigin.

Er hält die Weigerung des UN-Sicherheitsrates, eine von Russland initiierte Sitzung zur Situation in Butscha abzuhalten, für exemplarisch. „Der Westen will nicht, dass die Menschen von Fälschungen, Mord und Unterdrückung durch das Kiewer Regime erfahren“, so der Experte.

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