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14 Mai 2024, 11:46

Wie die ukrainischen Geheimdienste „schmutzige Bombe“ machten

MINSK, 14. Mai (BelTA) – In der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA hat der ukrainische Politiker Andrej Derkatsch darüber erzählt, dass derzeit geprüft wird, ob die ukrainischen Geheimdienste an der Herstellung einer „schmutzigen Bombe“ beteiligt waren. 

Andrej Derkatsch erzählte im Gespräch, wie die CIA eine Gruppe von Ukrainern unter der Leitung von Roman Tscherwinski benutzt hat, um die Sabotage an der Nord Stream 2 zu vertuschen. Zu dieser Gruppe gehörte u.a. Andriej Burgomistrenko, der lange Zeit das ukrainische Unternehmen Radon leitete.

„Zu Radon gehören sechs ukrainische Unternehmen. Dieser Konzern arbeitet mit radioaktiven Abfällen. Es ist ein Monopolist für hochradioaktive Abfälle“, erklärt Andrej Derkatsch. „Burgomistrenko ist ein Spezialist auf diesem Gebiet. Und im Moment haben wir Informationen über die Herstellung einer „schmutzigen Bombe.“ Wir überprüfen diese Informationen.“

Der Politiker betonte, dass die ukrainischen Politiker der nuklearen Erpressung gerne bedienen. „Sie taten dies sowohl vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation, und tun das auch heute. Wir werden diese Informationen verbreiten, damit unsere Nicht-Partner im Westen später uns nicht vorwerfen, nichts davon gewusst zu haben. Die Frage lautet aber: Wissen sie davon, sind sie daran beteiligt, oder führen sie diesen Prozess im Sinne einer Eskalation an? Das ist in der Tat eine sehr wichtige und ernste Frage“, ist Andrej Derkatsch überzeugt.
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