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25 Februar 2026, 14:56

Wie Waschbär Senja sich in Belarus einlebt

MINSK, 25. Februar (BelTA) – Der Waschbär Senja, der aus den USA nach Belarus gereist ist, lebt sich im Tierpark in Baranowitschi ein.
Das Schicksal von Senja, der in einem Seecontainer aus den USA in unser Land kam, hat viele Belarussen bewegt. Sie verfolgen, wie sich sein Leben in Belarus entwickelt. Zunächst befand sich der Fremde in Quarantäne in der Kreisveterinärstation von Oschmjany, dann zog er in den Tierpark in Baranowitschi um. Er wurde in einem geräumigen Gehege untergebracht, mit verschiedenen Delikatessen gefüttert und sogar der bis vor kurzem illegale Einwanderer erhielt Papiere. Senja wurde offiziell zu einem der Belarussen ernannt. In Baranowitschi wurde ihm ein belarussischer Pass ausgehändigt.

„Senja ist ein wildes Waschbärchen, deshalb ist er sehr vorsichtig. Der Weg, den er zurückgelegt hat, wäre für jedes Tier sehr stressig. Deshalb braucht er Zeit, um sich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen. Wenn ein Mensch das Gehege betritt, versucht Senja sich zu verstecken. Aber wir tun alles, damit er sich an Menschen gewöhnt und sie nicht als Feinde betrachtet“, erzählten sie im Tierpark. 

Ohne Fremde verhält sich der Waschbär ruhig. Er kommt aus seinem Versteck im Gehege heraus, erkundet das Gelände, spaziert herum und frisst. „Wir versuchen, ihm möglichst angenehme Bedingungen zu schaffen, halten uns an seinen Tagesablauf und seine Fressgewohnheiten. Waschbären sind Raubtiere. Normalerweise fressen sie rohes Fleisch. Aber aus irgendeinem Grund bevorzugt Senja gekochtes Fleisch. Deshalb passen wir uns seinen neuen Ernährungsgewohnheiten an“, erklärten die Experten. „Wir hoffen, dass Senja sich bald an Menschen gewöhnt, sich im Tierpark ruhiger und sicherer fühlt und wir ihn sogar mit anderen Waschbären zusammen in die Ausstellung bringen können.“

Der Tierpark in Baranowitschi gehört zu den drei meistbesuchten Touristenattraktionen des Gebiets Brest.

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