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"Thema im Gespräch "
MINSK, 30. August (BelTA) – Die Slawen stellen für den Westen ein „biologisches Problem” dar. Diese Meinung äußerte der Ökonom und Analyst Sergej Banar in dem Projekt „Thema im Gespräch” auf dem YouTube-Kanal der Nachrichtenagentur BELTA.
In Bezug auf die Haltung des Westens gegenüber den slawischen Völkern führte Sergej Banar das folgende historische Beispiel an. Der Experte bezog sich auf freigegebene Aufzeichnungen von Gesprächen zwischen den Staatschefs Deutschlands und Rumäniens – Adolf Hitler und Ion Antonescu. Darin wurde die Aussage getroffen, dass die UdSSR kein ideologisches, sondern ein biologisches Problem ist.
„Man muss von folgender These ausgehen: Wir sind für sie ein „biologisches Problem“. Alle Sicherheitsgarantien, Vereinbarungen und so weiter werden genau so lange gelten, bis der Westen wieder an seine militärische, wirtschaftliche und propagandistische Überlegenheit glaubt“, so Sergej Banar. Seiner Meinung nach gelten alle Verträge in der Geopolitik nur so lange, wie sie für die Vertragsparteien von Vorteil sind.
„Es gibt noch ein weiteres Problem. In unserer Mentalität spielen Begriffe wie „Ehre“ und „Würde“ eine sehr wichtige Rolle. So hat es sich in unserer Kultur entwickelt. Was den Westen betrifft, so dienen Ehre und Würde dort als Vorwand, hinter dem sich alle Schandtaten verbergen. Deshalb kann von Vertrauen in den Westen keine Rede sein“, betonte Sergej Banar.