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22 Mai 2020, 09:36

Woche der Heimatnatur startet in der NAN von Belarus

Archivfoto
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GOMEL, 22. Mai (BelTA) – Die Organisationen der Abteilung für Biowissenschaften der Nationalen Akademie der Wissenschaften (NAN) von Belarus führen am 22./29. Mai die Woche der Heimatnatur durch, die dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt gewidmet ist. Das gab der Pressedienst der NAN der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.

Das wissenschaftlich-praktische Zentrum für biologische Ressourcen, das Institut für experimentelle Botanik W.F. Kuprewitsch, der Zentrale Botanische Garten und das Forstinstitut bereiteten einige Veranstaltungen vor, derer Mehrheit online stattfindet. In diesem Modus wird sich der Botanische Garten mit Forschern und Kuratoren von Flieder- und Rhododendronsammlungen beraten. Bis zum Ende der Woche der Heimatnatur werden auf der Website der Institution Videobeiträge veröffentlicht, in denen Spezialisten die beliebtesten und drängendsten Fragen zum Anbau und zur Pflege dieser Pflanzen beantworten werden.

Im Institut für experimentelle Botanik W.F. Kuprewitsch findet das 6. Internationale wissenschaftlich-praktische Schulungsseminar „Moderne Technologien bei Aktivitäten in besonders geschützten Naturgebieten: Geoinformationssysteme, Fernerkundung der Erde“ online statt. Die Teilnehmer der Veranstaltung werden wissenschaftliche Institutionen, Reservate und Nationalparks von Belarus, Russland und der Ukraine sein. Wissenschaftler des Instituts werden einen Vortrag „Gefährliche Pflanzen von Belarus“ für Schüler online halten.

Das wissenschaftlich-praktische Zentrum für biologische Ressourcen wird das erste Online-Seminar für Experten und Begünstigte des Projekts „Integriertes Management und System von Maßnahmen zur Verringerung der negativen Auswirkungen von invasiven gebietsfremden Arten in Schutzgebieten der Grenzregion / IAS-Management“ abhalten. Das Ziel dieses Projekts ist es, die Zusammenarbeit zwischen Lettland, Litauen und Belarus zu stärken, um ein gemeinsames Problem zu lösen - die grenzüberschreitende Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten und die Verhinderung ihrer negativen Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit und wertvolle natürliche Lebensräume.

Der Rat der Nachwuchswissenschaftler des Forstinstituts der NAN organisiert die wissenschaftliche Konferenz und die regionale Etappe des Nachwuchswettbewerbs im Online-Format. Insgesamt wurden 55 Forschungsarbeiten von Schülern aus Gomel und der Region Gomel zur Teilnahme angenommen. Mitarbeiter des Instituts werden als Mitglieder der Jury fungieren und die Arbeiten in drei Sektionen bewerten: Ökologie der Waldtiere, Ökologie der Waldpflanzen, nachhaltige Waldbewirtschaftung. Die Gewinner erhalten Diplome und werden in Zukunft ihre Forschungsarbeiten in der nationalen Etappe des Wettbewerbs präsentieren.

Der Internationale Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai) wurde 1995 von der UN-Generalversammlung verkündet. Der Zweck des Feiertags ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Erhaltung des Ökosystems zu schärfen und auf das Problem des unwiderruflichen Aussterbens vieler Vertreter von Flora und Fauna auf der Erde aufmerksam zu machen.

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