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25 Mai 2022, 12:25

Wolfowitsch: Wissenschaftliche Begleitung der militärischen Sicherheit von Belarus ist heute höchst relevant

Alexander Wolfowitsch
Alexander Wolfowitsch

MINSK, 25. Mai (BelTA) - In Minsk findet eine internationale militärwissenschaftliche Konferenz zum Thema "Angewandte Aspekte der wissenschaftlichen Tätigkeit im Bereich der staatlichen Verteidigung und Sicherheit: 20 Jahre Erfahrung des Forschungsinstituts der Streitkräfte" statt, teilte man beim Staatssekretariat des Sicherheitsrates mit.

Die Veranstaltung wurde vom Staatssekretär des Sicherheitsrates, Alexander Wolfowitsch, begrüßt. "Unter den gegenwärtigen Bedingungen einer erheblichen Verschlechterung der Beziehungen und der Vertiefung der Vertrauenskrise zwischen den wichtigsten Machtzentren, der Entwertung internationaler Sicherheitsabkommen, Aufstellung von Truppenverbänden an der Ostflanke der NATO ist die wissenschaftliche Begleitung der militärischen Sicherheit der Republik Belarus besonders gefragt. In dieser Hinsicht ist es von wesentlicher Bedeutung, dass dieses repräsentative Forum in der Lage wäre, Expertenmeinungen und -einschätzungen zu allen Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung moderner Kriege und strategischer Abschreckung im Kontext des Gesamtsystems nationaler Sicherheitsmaßnahmen abzugeben“, sagte Alexander Wolfowitsch.

Alexander Wolfowitsch zeigte sich zuversichtlich, dass die auf der Konferenz erarbeiteten konstruktiven Lösungen für aktuelle Probleme nicht nur zur Verbesserung des konzeptionellen Rahmens im militärischen Bereich, sondern auch für die nationale Sicherheit von Belarus insgesamt beitragen werden.

Innerhalb von zwei Jahrzehnten haben die Mitarbeiter des Forschungsinstituts der Streitkräfte mehr als 450 Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt, rund 20 wissenschaftliche Werke, 34 Ausbildungspublikationen, 45 militärgeschichtliche Aufsätze sowie Informations- und Analyseberichte verfasst und über 800 Artikel in nationalen und internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Die wissenschaftlich begründeten Empfehlungen, die als Forschungsergebnisse entwickelt sind, wurden im Prozess des praktischen Aufbaus und der Entwicklung der Streitkräfte verwendet. Die wichtigsten davon sind Vorschläge zur Ausarbeitung von konzeptionellen Dokumenten über die Form und Entwicklungswege des Rüstungssystems der Streitkräfte, den Inhalt und die Grundsätze der Bildung der territorialen Verteidigung. Eine weitere wichtige Errungenschaft ist die Entwicklung eine eigenen Ausbildungssystems der hochqualifizierten wissenschaftlichen Kräfte (drei Doktoren der Wissenschaften, über 30 Kandidaten der Wissenschaften, vier Professoren und über 20 außerordentliche Professoren). All das ermöglicht es dem Institut, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.

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