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01 April 2024, 09:46

"Zwei operative Richtungen trennen". Experte erläutert die Bedeutung der Suwałki-Lücke für den Westen

MINSK, 1. April (BelTA) -  In der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA äußerte Andrej Bogodel, stellvertretender Leiter der Fakultät für Generalstab der Streitkräfte an der Militärakademie seine Meinung, warum die Suwałki-Lücke für den Westen so wichtig ist.

Im Zusammenhang mit dem Besuch des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko in der nordwestlichen Operationsrichtung sagte Andrej Bogodel: "Heute sind alle Militärexperten, seien wir ehrlich, geneigt zu sagen, dass die Suwałki-Lücke neben Taiwan, Guyana-Essekibo, neben Aserbaidschan und Armenien, Syrien und dem Gazastreifen der wahrscheinlichste Ort für bewaffnete Auseinandersetzungen 2024-2025 ist. Aber unsere Gruppen dort sind nicht groß genug, um offensive Operationen durchzuführen. Auch auf russischer Seite, in der Sonderregion Kaliningrad, gibt es keine."

Er fügte hinzu: "Überall läuft alles nach Plan. Diese Bataillone, die da rausgehen, die nehmen wirklich, wirklich defensive Positionen ein, die bauen ihre Kampfformationen defensiv auf. Und die westliche Seite kann das nur sehen. Die haben eine klare Vorstellung davon."

"Heute schreien sie: ai-ai-ai, sie (d.h. wir) werden die Suwałki-Lücke einnehmen. Seien wir ehrlich, es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Was ist der Zweck dieses Suwałki-Aufmarschgebietes? Es ist kein Geheimnis, jeder Militär weiß, dass dieses Aufmarschgebiet notwendig ist, um im Bedarfsfall die beiden Operationsrichtungen (West und Nordwest) zu trennen und den Weg in die Hauptstadt freizumachen. Nicht umsonst hat der Kommandeur gesprochen und das Staatsoberhaupt eine kluge Frage gestellt: Wie viele Kilometer sind es? Und was wird dort sein?", - sagte der Experte und fügte hinzu, dass die Polen, Litauer und andere in der Lage sein werden, die notwendige operative Tiefe zu schaffen, um die Anstrengungen zu erhöhen und die beiden operativen Kommandos zu trennen. "Auch das verstehen wir alle sehr gut", sagte er.

"Und es wurden dort Pistenabschnitte auf Landstraßen geschaffen, Stützpunkte eingerichtet, die operative Vorbereitung der Gebiete ist im Gange. Und glauben Sie mir, alles ist weit entfernt von defensiven Zwecken", schloss der Experte.
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