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13 Januar 2021, 19:55

Organisationskomitee der Eishockey-WM-2021 verrät Einzelheiten des Treffens mit René Fasel

René Fasel. Archivfoto
René Fasel. Archivfoto

MINSK, 13. Januar (BelTA) – Die Führung des Organisationskomitees für Durchführung der Eishockeyweltmeisterschaft 2021 hat den IIHF-Präsidenten René Fasel während seiner Visite in Belarus am 11. Januar getroffen. Die Pressemitteilungen des Organisationskomitees sind auf der Seite der belarussischen Regierung zu finden.

„Während des Treffens wurde über Vorbereitung auf die Durchführung der Eishockeyweltmeisterschaft-2021 beraten. Die Gesprächspartner tauschten Meinungen über aktuelle Fragen aus, die einzelne Aspekte der Lage im Land angehen. Belarus bestätigte die Bereitschaft, Weltmeisterschaft auszutragen. Das Land ist imstande, alle Hygienemaßnahmen zu garantieren sowie Sicherheit und komfortablen Aufenthalt der Teilnehmer und Gäste der Meisterschaft unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Verbandes zu gewährleisten“, hieß es aus der Mitteilung.

Es wird unterstrich, dass sich Belarus bei der Durchführung der Weltmeisterschaft an die Empfehlungen und Regeln des Internationalen Eishockeyverbandes für Wettbewerb angesichts COVID-19 hält, ausländische Massenmedien akkreditiert und stabile Arbeit des Internets verspricht sowie volle Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer garantiert.

„Es wird unterstrichen, dass die Informationen darüber, dass einige belarussische Sportler ihre Mannschaft wegen ihrer politischen Weltanschauung verlassen mussten, unbegründet sind. Die belarussische Seite verneint nicht, dass einige Sportler wegen ihrer Teilnahme an unerlaubten Massenaktionen zur Verantwortung gesetzmäßig gezogen wurden“, erklärte das Organisationskomitee.

Sie gingen auch auf die Ansprüche gegen den Vorsitzenden des belarussischen Eishockeyverbandes Dmitri Baskow ein. „Die belarussische Seite geht von der Unschuldsvermutung als grundlegendes Rechtsprinzip aus, aber ist dazu bereit, das Treffen der Vertreter des Disziplinarausschusses von IIHF mit dem Generalstaatsanwalt von Belarus zu organisieren, um die Materialien im Rahmen des Vorprüfungsverfahrens zu studieren“, heißt es aus der Mitteilung.

Es wird hervorgehoben, dass die belarussische Seite zu einem Dialog sowohl mit Litauen, als auch mit anderen Ländern bereit ist. „Die Verknüpfung der Weltmeisterschaft mit der Verfassungsänderung, einem „Dialogs“ und anderen inneren belarussischen Fragen ist absurd. Belarus informiert, dass dieser Prozess schon seit Oktober 2020 durchgeführt wird. Im Rahmen der Dialogplattformen wurden schon etwa 4,5 Tsd. Vorschläge der Bürger, öffentlicher Organisationen und Belegschaften eingereicht“, erinnerte das Organisationskomitee. Aufgrund dieser Vorschläge erarbeiten die Delegierten der Allbelarussischen Volksversammlung im Februar 2021 die Richtungen der gesellschaftspolitischen Entwicklung des Landes, einschließlich Ansätze zur Verfassungsänderung, die danach nur vom belarussischen Volk in einem Volksentscheid angenommen werden dürfen.

„Belarussische Führung ist zum Dialog mit allen Bürgern bereit, die verschiedene Meinungen über sowohl Verfassungsfragen, als auch andere Aspekte haben, die Zukunft des Landes angehen. Das darf aber nicht auf Knien und unter äußerem Druck geschehen. Wir rechnen damit, dass sich der Internationale Eishockeyverband an Prinzipien des Olympismus fest hält, vereinigenden Rolle der Sportwettbewerbe im Interesse aller Fans dieser Sportart nachgeht und nicht zugunsten politischer Ambitionen handelt“, schlussfolgerte das Organisationskomitee.

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