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20 Mai 2024, 14:58

Belarus intensiviert Lieferungen von Schwermaschinen und Lebensmitteln nach Magadan

MINSK, 20. Mai (BelTA) – Belarus wird seine Lieferungen von Schwermaschinen und Lebensmitteln nach Magadan intensivieren. Das erklärte der belarussische Minister für Antimonopolregulierung und Handel Alexej Bogdanow heute vor Journalisten.

„Schwermaschinenbau bildet einen der Schwerpunkte in der Zusammenarbeit mit Magadan. Im Jahr 2023 haben wir in diese russische Region 43 Fahrzeuge geliefert, darunter 20 Muldenkipper (und sie ersetzen erfolgreich japanische und amerikanische Analoga), 20 Traktoren und drei MAZ-Lastkraftwagen. Für 2024 haben wir weitere Maschinenlieferungen geplant, hauptsächlich MAZ-Fahrzeuge, aber auch Traktoren und BelAZ-Muldenkipper. Heute haben wir über die Einrichtung eines Mehrmarkenservicezentrums gesprochen, das es uns ermöglichen wird, alle Fragen im Zusammenhang mit dem Service für unsere wichtigsten Marken wie BelAZ, MAZ und MTZ umfassend zu klären. Es gibt ein Servicezentrum, wir werden Gespräche führen, um die dortigen Kapazitäten auszubauen. So können wir unsere Wettbewerbsvorteile nutzen, um dort konkurrieren zu können, wo traditionell die chinesischen Unternehmen stark präsent sind“, sagte Alexej Bogdanow.

Eine weitere wichtige Richtung sind Lebensmittellieferungen. „Wir haben mit einem der größten Warenhändler im Fernen Osten vereinbart, dass er sich auch der Region Magadan annimmt und den Lieferumfang deutlich erhöht. Da es keine direkte Verbindung gibt, müssen wir alle Produkte nach Wladiwostok und von dort auf dem Seeweg in die Region Magadan bringen“, sagte der Minister.

Was die Zusammenarbeit in der Landwirtschaft betrifft, so könnte Belarus in Magadan Milchwirtschaftsbetriebe bauen. Entsprechende Projekte wurden an die russischen Experten überreicht. „Es gibt Probleme mit der Futtermittelbasis in Magadan, aber im Allgemeinen wird dort Milch produziert, das Volumen kann erhöht werden. Wir können dort mittlere Milchwirtschaftsbetriebe bauen“, fügte Alexej Bogdanow hinzu. 

Der gemeinsame Abbau und die Verarbeitung von Edelmetallen ist ebenfalls eine vielversprechende Richtung. Darüber hinaus ist geplant, die Zusammenarbeit im Bereich der Kurort-Behandlung zu intensivieren.                  
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