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Wirtschaft
29 November 2025, 10:04

Minister über Entwicklung des Güterverkehrs in Belarus 

MINSK, 29. November (BelTA) - Verkehrsminister Alexej Ljachnowitsch sprach in einem Interview mit dem Fernsehsender „Erster Informationskanal“ über die Entwicklung des Güterverkehrs in Belarus. 

Ljachnowitsch betonte, dass das neue Logistiksystem im Zeitraum 2022-2023 entwickelt wurde. Aktuelle Probleme seien schnell gelöst worden. „Wir können Güter überallhin liefern, wo sie benötigt werden. Dies gilt sowohl für den Schienen- als auch für den Hafenverkehr. Wir arbeiten derzeit mit 13 Häfen in der Russischen Föderation zusammen. Im Hafenbereich sind wir im Vergleich zum Vorjahr bereits um mehr als 103 % gewachsen. Wir decken die Nachfrage vollumfänglich“, so der Minister.

Auch der Straßentransport hat sich von Westen nach Osten und Süden verlagert. Im Oktober wurde ein zwischenstaatliches Abkommen über den internationalen Straßentransport mit Oman unterzeichnet, und im November trat ein Abkommen mit Pakistan in Kraft. Die Route nach China wird derzeit ausgebaut. „Unsere Transportunternehmen sind im postsowjetischen Raum wettbewerbsfähig“, fügte der Minister hinzu.

Die Transportverfahren mit Russland wurden vereinfacht. Ein entsprechendes Abkommen zwischen den Ländern trat am 16. Mai in Kraft. Kabotagetransporte sind nun möglich. Die ersten Transporte dieser Art wurden bereits von belarussischen und russischen Transportunternehmen durchgeführt.

Mit Blick auf die Infrastruktur der internationalen Transportkorridore räumte der Minister ein, dass diese in den ersten Jahren nicht ausreichend ausgebaut worden sei, inzwischen aber sowohl auf belarussischer als auch auf russischer Seite deutlich verbessert worden sei.
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